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Termine 2016

22.10. Frankfurt

Fantasy/SciFi-Autorengespräch und Lesung auf der Open Stage. Gemeinsam mit Andreas Brandhorst und Dan Wells. Beginn 16 Uhr.


22.10. Frankfurt

Signierstunde im Signier-Zelt an der Open Stage. Beginn 17 Uhr.


23.10. Frankfurt

Signierstunde am PIPER Stand, gemeinsam mit Dan Wells, Bernhard Hennen, Markus Heitz. Beginn 11 Uhr.


1.12. Berlin

Lesung in der 12 Grad Aetherloge (Frankfurter Allee 24, 0177 3141388, 12grad-berlin.de/). Beginn 20 Uhr.

Tipps für Autoren

Kann man Schreiben lernen? Man kann. Als erstes drei einfache Tipps dazu: Lesen, lesen, lesen. Klingt einfach, ist es auch.
Ich glaube, dass man es sehr viel einfacher hat, selbst zu schreiben, wenn man entsprechend viel liest. Man bekommt ein Gespür für Sprache, für Spannung, für Charakterentwicklung. Das ist ungemein wertvoll, wenn man selbst plötzlich Hunderte von Seiten füllen will.

Zusammenfassend würde ich also sagen: Lesen und Schreiben sind die besten Übungen. Und je mehr man übt, desto besser wird man.

Durchaus querbeet lesen, die ausgetretenen Pfade verlassen und über diverse Tellerränder schnuppern. Es ist noch niemand gestorben, der ein wenig in Klassikern gestöbert hat; gleiches gilt übrigens auch für Heftromane, auch wenn manchmal anderes behauptet wird.

Schreiben ist bis zu einem gewissen Grad auch Handwerk. Orthographie und Grammatik sind die Grundlagen, und man sollte diese beherrschen. Ein großer Wortschatz und ein Gefühl für Sprache helfen einem, die richtigen Formulierungen zu finden, um die eigenen Ideen auf Papier zu bringen. All das kann man üben und lernen, vor allem durch Schreiben.

Man braucht Freunde, die eine Kritik aussprechen, auch wenn sie negativ ist. Natürlich hilft positive Kritik ebenfalls, um die eigenen Stärken zu erkennen. Alleine fällt es sehr schwer, einen Text zu beurteilen, man wird einfach betriebsblind. Eine Einsicht von außen ist da sehr wichtig. Deswegen sollte man seine Arbeit von anderen beurteilen lassen, am besten von Freunden, deren Meinung man vertraut, und deren Freundschaft gut genug ist, um auch negative Kritik auszusprechen. Vergesst beste Freunde und Familie, sucht euch Kritiker. Geheucheltes Lob hilf niemandem, und Lektoren ziehen keine Samthandschuhe an, anders als manche Menschen, die einen mögen.

Und jetzt mal eine harte Wahrheit: Die Chancen, veröffentlicht zu werden, stehen schlecht. Aber gerade deshalb sollte man sich nicht entmutigen lassen. So mancher bekannte Autor hat zuerst nur Absagen bekommen. Ein dickes Fell, was diese angeht, sollte man sich zulegen. Aber immer daran denken: wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Ohne seine Arbeit einzusenden und sie so der Kritik auszusetzen, hat man gar keine Chance.

Schreiben ist nicht lockere Arbeit. Schreiben ist ein harter Job. Vom Schreiben leben ist kein einfaches Ziel, sondern für die meisten ein unerreichbarer Traum. Mit Schreiben reich werden ist utopisch. Für jeden Autor, der es geschafft hat, veröffentlicht zu werden, gibt es vermutlich Dutzende, die nur Absagen bekommen.
Viele veröffentlichte Autoren haben nebenher noch einen „richtigen“ Job, einen Broterwerb, der das Leben sichert.

Manuskripte an Autoren schicken? Auch wenn es paradox klingt: nicht jeder, der schreibt, kann auch kritisieren. Zudem sollte man daran denken, wie lange es dauert, einen Text von aussagekräftiger Länge sorgfältig zu lesen und dazu Anmerkungen zu schreiben. Dann sollte klar werden, dass Autoren das weder leisten können noch wollen. Zudem möchte kein Autor in den Verruf geraten, Ideen oder Texte plagiiert oder gestohlen zu haben. Das allein ist ein guter Grund, generell keine Arbeiten anderer Autoren zu begutachten.

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