Feencon '08

Donnerstag, 3. Juli 2008

Am Wochenende ist es wieder soweit: in Bonn/Bad Godesberg findet der Feencon statt. Mit dabei werden wieder einige Illustratoren und Autoren sein. Unter anderen Bernhard Hennen, Bernard Craw, Ulrike Stegemann, Jennifer Schreiner, Oliver Plaschka und Stephan Bellem.

Ich selbst habe zwei Termine:

Samstag 20.00 Uhr - Leusng aus "Disturbania"
Sonntag 10 Uhr - Lesung aus "Sturmwelten"

Ich muss allerdings alle warnen, denn der Wiesler wird auch anwesend sein. Wie ich ihn kenne, wird er sogar Lesungen abhalten (Samstag 17.00 Uhr). Das vollständige Programm gibt es hier.

Übrigens wurde die Endrunde für den Deutschen Phantastik Preis gestartet. Wer mitmachen will, kann hier abstimmen.

Nordcon Absage

Freitag, 13. Juni 2008

Leider muss ich aus Krankheitsgründen die Veranstaltungen auf dem Nordcon absagen. Um es mal in Paddys Worten zu sagen: "For at the time of writing it, I'm not a pretty sight".

Das ist sehr schade, weil ich mich einerseits auf Con und Leute gefreut habe, andererseits die Diskussionsrunde heute Abend sicherlich schick geworden wäre. Zudem hat der Nordcon ja ein vielfältiges Programm, von dem ich mir die eine oder andere Veranstaltung gerne angesehen hätte.

Ich wünsche allen Congängern viel Spaß und ein tolles Wochenende.

Hummel Hummel

Samstag, 17. Mai 2008

Mir ist gerade aufgefallen, dass ich vergessen habe, die Gemeinschaftslesung in Hamburg noch einmal hier anzukündigen. Asche auf mein Haupt.

Dafür nun ein kurzer Bericht dazu. Wir haben Tom, Markolf und Boris vorab in Hamburg getroffen, waren bei einem feinen Pakistani essen, und sind dann zur Villa Verde. Die Location ist toll, sehr schön renoviert und eingerichtet, und die Organisation der Lesung war bis in die Details perfekt. Es füllte sich schnell, so dass der Raum zu Beginn der Lesung voll besetzt war.

Zuerst hat Tom aus "Die letzte Flamme" gelesen. Dann kam ich mit zwei Stellen aus "Sturmwelten". Nach einer kurzen Pause ging es mit Boris und "Die Anderen" weiter, bis Markolf den Abend mit "Splitternest" und einer Kurzgeschichte aus der Lesereihe StirnHirnHinterzimmer abschloss. Wobei Ende hier ein unpassender Begriff ist; die After-Lesung-Party ging noch bis in die frühen Morgenstunden. Wie schon letztes Jahr in Berlin war die Lesung ein absolutes Highlight. Ein gemischtes Programm, nette Autoren (und ich) und viel Spaß. Sogar dem Publikum schien es gefallen zu haben ... ;-)

Ich bin unsicher, ob man nach zwei derartigen Lesungen schon von Tradition sprechen kann. Aber wenn es eine ist, sollten wir sie pflegen.

RPC '08 & Braunschweig - Bilder

Mittwoch, 7. Mai 2008

Mit einiger Verspätung gibt es jetzt die Photos von der RPC. Leider hat uns die letzte Woche eine Grippe übel erwischt, weswegen es etwas länger gedauert hat.


Zu Beginn ein Photo von der Lesung in Braunschweig mit Bernhard Hennen.


David Grashoff liest.


Oliver Plaschka tut ... etwas. Möglicherweise hält er sich die Ohren zu, weil der Wiesler ganz schön schlimme Worte kennt.


Ascan von Bargen liest.


Ratte. Ab jetzt festes Mitglied der Boxencrew.

RPC '08 - Erstes Bild

Dienstag, 29. April 2008

Trotz des ausgeklügelten Plans der Organisatoren, um uns zu trennen, sind der Wiesler und ich uns doch über den Weg gelaufen. 12 Uhr Mittags - High Noon. Eine Messe ist eben zu klein für uns beide.



Postskriptum: Der Wiesler steht nur weiter vorne im Bild; deshalb wirkt er größer.

RPC Münster ’08 - Nachlese

Montag, 28. April 2008

Vorneweg: die Lesung am Freitagabend in Braunschweig war sehr gut. Gut vorbereitet, viele Zuhörer, ein lustiger Abend.

Der etwas länger als geplant dauerte. Wodurch wir am Samstag nicht wirklich hundertprozentig fit waren. Aber eine Messe/Convention wird ja umso lustiger, je beduselter man selbst ist. Das Gefühl etwa einen Schritt neben dem eigenen Körper zu existieren, sorgt jedenfalls für eine ganz besondere Art der Wahrnehmung und auch Kommunikation.

Die RPC ist groß, keine Frage. Drei Hallen, ein Außengelände, Rollenspiel, Games, LARP. Viel buntes Volk, viele Aussteller, viele Besucher, viele bekannte Gesichter. Das bedeutet natürlich auch viel reden. Dazu hatte ich zwei Lesungen, von denen ich aber nur auf einer gelesen habe. Die Lesung zu „Disturbania“ habe ich zugunsten von Fabian Mauruschat nur als Zuhörer bestritten. Leider war es in den Zelten sowohl kühl, als auch laut; zum Glück hatten die Veranstalter Mikros samt Tonanlagen zur Verfügung gestellt.

Nach dem Programm sind wir noch über das Gelände geschlendert, haben ein wenig eingekauft – und eine Ratte abgestaubt – und haben uns dann auf den recht langen Heimweg gemacht. Alles in allem eine interessante und abwechslungsreiche Veranstaltung, wobei sie irgendwo zwischen Messe und Con hängt.

Bilder von der RPC und der Ratte gibt es - wie immer - sobald ich sie aufbereitet habe.

Lesungsmarathon

Mittwoch, 23. April 2008

Na gut, es ist nicht einmal ein Lesungshalbmarathon, eher ein Lesungs-5km-Lauf:

Heute Abend in Frankenthal, am Freitag in Braunschweig und am Samstag in Münster. Hier die Details:

Mittwoch, 23.4., 19.30 Uhr - Lesung aus „Sturmwelten“ gemeinsam mit Bernhard Hennen in der Thalia Buchhandlung Frankenthal (Rathausplatz 8, 67227 Frankenthal, Tel. (06233) 35720).

Freitag, 25.4., 20.15 Uhr - Lesung aus „Sturmwelten“ gemeinsam mit Bernhard Hennen in der Thalia-Buchhandlung Braunschweig (Hutfiltern 9, 38100 Braunschweig, Tel. (0531) 12388-0).

Und am Samstag, den 26.4. auf der RPC Münster:

12:30 Uhr - Lesung aus „Sturmwelten“ im Lesungszelt.

13:30 (geschätzt) - Signierstunde am Stand von Schattenmond.

16 Uhr - Signierstunde gemeinsam mit André Wiesler, Oliver Plaschka, David Grashoff und Fabian Mauruschat am Stand von Prometheus Games.

17 Uhr - Lesung aus „Disturbania“ gemeinsam mit David Grashoff, André Wiesler und Torsten Sträter im Lesungszelt.

Leider wird "Disturbania" wohl nicht rechtzeitig zur RPC fertig. Das ist schade, denn auf die Anthologie freue ich mich sehr.

Und falls noch jemand den Beweis benötigt, dass das Leben grausam sein kann, hier ist das Poster zur Signierstunde. Ich mit dem Wiesler auf einem Poster. Mit dem Wiesler!

Leipzig Reloaded – ein Rückblick (ohne Bilder)

Samstag, 12. April 2008

Zwei Erinnerungen an Leipzig sind mir noch eingefallen.

Ich muss gestehen, dass ich von den befürchteten Ausschreitungen wenig mitbekommen habe, außer dass einmal eine Kolonne Mannschaftswagen der Polizei vorbei fuhr. Zwar hat jeder Taxifahrer in einer spannenden Mischung aus Lokalstolz und –angst von dem neuen Stadion und den Fan-Prügeleien erzählt, aber auch das ging vollkommen an mir vorbei.

Was ich allerdings bemerkte, war der Stapelschwund am Heyne-Stand. Nun ist Diebstahl auf Messen ein weit verbreitetes Phänomen – eine Verlagsmitarbeiterin erwähnte sogar einmal stolz das meist gestohlene Buch ihres Verlags, was damals wie eine Art Auszeichnung präsentiert wurde. Tatsächlich gilt die Faustregel: je begehrter ein Buch, desto mehr Schwund. Manchmal kann man daran praktisch kommende Bestseller erkennen. Aber wie geht man als Autor damit um, wenn der Stapel mit dem eigenen Buch merklich kleiner wird, obwohl es keinen Verkauf gibt?

Ganz ehrlich: es war eine seltsame Mischung aus Freude und schlechtem Gewissen dem Verlag gegenüber. Ich stand in der Nähe und unterhielt mich mit einigen befreundeten Autoren, als mir auffiel, dass wieder ein Buch verschwunden war. Einer der zehn Leute am Büchertisch musste es eingesteckt haben. Aber wer? Die nette Dame mit der Brille? Die junge Mutter mit dem Kinderwagen (angeblich ein bevorzugter Ort, um die „Ware“ zu verstecken)? Die beiden Jungs mit den Metal-Shirts? Und was tun? Ein Hechtsprung quer über den Bücherstapel, den vermeintlichen Täter am Schlafittchen gepackt, Bücher fliegen umher, Schreie; das ist natürlich spektakulär, aber wenn es nun die die süße Omi war? Saalwächter-rufen hat den Ruch von Denunziantentum, und man fühlt sich irgendwie schmierig. Der erste Impuls ist natürlich, den Stift zu zücken und hinterher zu rennen: „Möchten Sie eine Widmung in das Buch?“

Ich habe dann einfach geschwiegen. Nun nicht ganz, den Scherz mit der Widmung habe ich natürlich schon auf der Messe gebracht. Immerhin, ein Leser mehr, und dafür schreibt man im Endeffekt nun einmal die Bücher.

Lesung Worms

Donnerstag, 3. April 2008

Heute Abend:

20.15 Uhr - Lesung aus „Sturmwelten“ in der Thalia Buchhandlung Worms (Kämmererstraße 42, 67547 Worms, Tel. (06241) 4281-0, thalia.worms@thalia.de).

Leipzig Reloaded

Montag, 17. März 2008

Dieses Jahr gab es das volle Programm: Vier Tage Buchmesse Leipzig. Diesmal waren Anfahrt und Abreise allerdings weniger anstrengend, da kein plötzlicher Wintereinbruch die Fahrt erschwerte. Vor dem Wochenende sind die Hallen noch vergleichsweise leer, was gerne für Treffen genutzt wird. So haben auch wir Autoren, Illustratoren, Lektoren und sonstige Verlagsmitarbeiter getroffen, und in verschiedenen Besetzungen geplaudert. Dazu kommen viele Leser, denn die Hemmschwelle beim Kontakt liegt wohl auch etwas niedriger als in Frankfurt.

Dabei ist Leipzig allerdings weitaus weniger Geschäftsmesse als Frankfurt. Viele Lektoren sind gar nicht vor Ort, und es gibt nur selten rein geschäftliche Termine, wie sie in Frankfurt Usus sind. Stattdessen dreht sich alles um den Leser. Dementsprechend hatte ich drei Signierstunden und zwei Lesungen, und auch die anderen Autoren hatten in dieser Hinsicht volle Terminpläne. So gab es immer etwas zu tun, entweder selbst mit Lesern sprechen, signieren oder Lesen, oder bei den entsprechenden Terminen der anderen zuschauen und –hören. Jetzt alle Namen aufzählen zu wollen, wäre müßig; gefühlt waren alle hiesigen Phantastikautoren anwesend. So fand sich immer wieder eine lustige Runde zum Tratschen. Ja, Autoren haben häufig ein hohes Mitteilungsbedürfnis, die Branche ist nicht riesig, und so wird gerne viel geredet ... ;-)

Die Abende waren ebenfalls mit Veranstaltungen ausgefüllt. Diesmal habe ich leider keine der Lesungen in der Stadt besucht, weil immer etwas anders anstand. „Leipzig liest“ ist gewaltig, und für jeden Geschmack sollte es etwas geben. Freitags lasen Bernhard Hennen und ich in der Stadt. Es war die eigentliche Premiere von „Sturmwelten“, da ich vorher nur einmal aus den Korrekturfahnen gelesen hatte. Die Lesung war sehr schön, danach entwickelte sich noch eine interessante Fragerunde, und dann ging es schon weiter zur nächsten Party in der Moritzbastei.

Die Fantasy-Leseinsel hat sich übrigens zu einem heimlichen Treffpunkt entwickelt, da dort wirklich jeder einmal vorbei kommt; entweder um selbst zu lesen, oder aber um andere Autoren zu erleben.

Alles in allem war die Messe mal wieder sehr schön und sehr anstrengend. Man ist durchgehend auf Abruf, trifft unablässig Leser, Freunde, Bekannte und Geschäftspartner und hat nur wenig Möglichkeiten, sich auszuruhen. Aber missen möchte ich es auf keinen Fall.

Bilder wird es demnächst geben.