Interview zu "Sturmwelten"
Auf Montségur findet man ein Interview, das Hans Peter Röntgen mit mir geführt hat. Hauptsächlich dreht es sich um "Sturmwelten", aber es kommen auch andere Aspekte des Autorenlebens zur Sprache.
Auf Montségur findet man ein Interview, das Hans Peter Röntgen mit mir geführt hat. Hauptsächlich dreht es sich um "Sturmwelten", aber es kommen auch andere Aspekte des Autorenlebens zur Sprache.
Vor 75 Jahren gab es die "Aktion wider den undeutschen Geist" in deren Folge auch systematisch Schriftsteller verfolgt wurden. Das Datum hat sich buchstäblich in die Geschichte eingebrannt, denn es kam zu straff durchorganisierten öffentlichen Bücherverbrennungen. Bücher der Autoren Heinrich Heine, Franz Kafka, Lion Feuchtwanger, Berthold Brecht, Carl von Ossietzky, Kurt Tucholsky, Anna Seghers, Erich Maria Remarque, Sigmund Freud, Karl Marx, Heinrich Mann, Erich Kästner und von vielen mehr wurden bei volksfestartigen Versammlungen am 10. Mai 1933 in vielen Städten verbrannt. Darauf folgten Bücherverbrennungen an weiteren Orten. Die Aktion ging von der Deutschen Studentenschaft aus, wurde aber natürlich von den neuen Machthabern unterstützt und gedeckt.
Das Land der Dichter und Denker verbrennt seine Kinder.
"Dort wo man Bücher verbrennt,
verbrennt man auch am Ende Menschen."
- Heinrich Heine, Almansor, Vers 243f
Das Zitat von Heinrich Heine hat in den nächsten zwölf Jahren eine grausame Bestätigung gefunden.
Gerade eben kamen die Belegexemplare der italienischen Ausgabe von "Die Trolle" an. Es ist schon sehr spannend, den eigenen Text in einer fremden Sprache zu "lesen". Die Ausgabe ist auf jeden Fall recht hübsch geworden, mit Klappbroschur, den Karten, Dramatis Personae und allem, was dazu gehört.
Ich habe das Cover eingescannt. Dabei ist leider der Goldeffekt des Titels ein wenig verloren gegangen.
Ab jetzt kann "Sturmwelten - Unter Schwarzen Segeln" vorbestellt werden. Offiziell angekündigt ist es jetzt für März 2009. Das Cover macht sich auch bei Amazon recht gut.
Sail ho!
So, jetzt ist "Disturbania" auch über Amazon erhältlich. Leider noch ohne Cover, aber das gibt es ja hier:
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Man kann die Anthologie auch direkt beim Atlantis Verlag bestellen.
Hier sind Klappentext und die Autoren-/Geschichtenliste:
Die Welt ist nicht mehr das, was sie zu sein scheint.
Die Realität hat sich verändert.
Die Menschen haben sich verändert.
Tritt durch den Spiegel.
In den Straßen der Großstadtmoloche geschehen Dinge, vor denen die Menschen die Augen verschließen. Götter, die auf Erden wandeln. Menschen, gefangen zwischen Traum und Realität. Bösartige Wesen, die in dunklen Gassen auf uns lauern. In Disturbania trifft das Moderne auf Elemente des Phantastischen. Jeder der Autoren schildert seine Sicht der gestörten Realität auf seine besondere Weise. Von Horror über düstere Zukuftsvisionen bis hin zur Urban Fantasy.
Christoph Marzi - Die träumende Stadt
Michael Schmidt - Oststadt-Silbermond
Aino Laos - Tranquil Gardens
Nina Horvath - Zukunftsauge
Marcus Richter - Menschenmüll
Oliver Plaschka - Solets Stimme
David Grashoff - Seelenlos
Christian Endres - Feuerteufel
Torsten Sträter - Sportsfreund
Markus K. Korb - Das neugierige Herz
Andreas Melhorn - Ansichtssache
Christoph Hardebusch - Zeitenwechsel
André Wiesler - Hand drauf!
Daniel Mayer - Samstag
Fabian Mauruschat - Sendersuchlauf
Torsten Scheib - Gute Ansätze
Tobias Bachmann - Hybris
Und noch zwei Trailer zur Anthologie:
Trailer 1
Trailer 2
Mit einiger Verspätung gibt es jetzt die Photos von der RPC. Leider hat uns die letzte Woche eine Grippe übel erwischt, weswegen es etwas länger gedauert hat.
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Zu Beginn ein Photo von der Lesung in Braunschweig mit Bernhard Hennen.
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David Grashoff liest.
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Oliver Plaschka tut ... etwas. Möglicherweise hält er sich die Ohren zu, weil der Wiesler ganz schön schlimme Worte kennt.
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Ascan von Bargen liest.
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Ratte. Ab jetzt festes Mitglied der Boxencrew.
Trotz des ausgeklügelten Plans der Organisatoren, um uns zu trennen, sind der Wiesler und ich uns doch über den Weg gelaufen. 12 Uhr Mittags - High Noon. Eine Messe ist eben zu klein für uns beide.
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Postskriptum: Der Wiesler steht nur weiter vorne im Bild; deshalb wirkt er größer.
Vorneweg: die Lesung am Freitagabend in Braunschweig war sehr gut. Gut vorbereitet, viele Zuhörer, ein lustiger Abend.
Der etwas länger als geplant dauerte. Wodurch wir am Samstag nicht wirklich hundertprozentig fit waren. Aber eine Messe/Convention wird ja umso lustiger, je beduselter man selbst ist. Das Gefühl etwa einen Schritt neben dem eigenen Körper zu existieren, sorgt jedenfalls für eine ganz besondere Art der Wahrnehmung und auch Kommunikation.
Die RPC ist groß, keine Frage. Drei Hallen, ein Außengelände, Rollenspiel, Games, LARP. Viel buntes Volk, viele Aussteller, viele Besucher, viele bekannte Gesichter. Das bedeutet natürlich auch viel reden. Dazu hatte ich zwei Lesungen, von denen ich aber nur auf einer gelesen habe. Die Lesung zu „Disturbania“ habe ich zugunsten von Fabian Mauruschat nur als Zuhörer bestritten. Leider war es in den Zelten sowohl kühl, als auch laut; zum Glück hatten die Veranstalter Mikros samt Tonanlagen zur Verfügung gestellt.
Nach dem Programm sind wir noch über das Gelände geschlendert, haben ein wenig eingekauft – und eine Ratte abgestaubt – und haben uns dann auf den recht langen Heimweg gemacht. Alles in allem eine interessante und abwechslungsreiche Veranstaltung, wobei sie irgendwo zwischen Messe und Con hängt.
Bilder von der RPC und der Ratte gibt es - wie immer - sobald ich sie aufbereitet habe.