Das Hirn hört mit
Musikuntermalung beim Schreiben: Manche Autoren schwören drauf, andere können so kein Wort auf den Bildschirm bringen. Ich selber gehöre irgendwo in die Mitte: Musik gerne, aber bitte ohne Lyrics. Vor allem keine Musik, die Texte in der gleichen Sprache hat, in der ich schreibe. Da kommt mein Hirn vollkommen durcheinander und meine eigenen Texte werden, sagen wir mal: sonderbar.
Bleibt für mich Instrumentalmusik. Da bietet natürlich die Klassik ein weites Feld, in dem man als Autor friedlich grasen kann. Allerdings gibt es auch zeitgenössische Instrumentalmusik, die sich recht gut zur Begleitung des Schreibens eignet: Filmmusik, neudeutsch Soundtrack. Der Vorteil beim Soundtrack ist sicherlich, dass er zumeist mit festem Blick auf die Szenen und die Dramaturgie eines Filmes geschrieben wurde. Dadurch bietet er im besten Fall mit verschiedenen Stücken eine passende musikalisch-emotionale Untermalung einer Szene. Mit der Zeit haben sich für mich einige Favoriten heraus kristallisiert, die ich aufgrund ihres Themas und ihrer Stimmung gerne während des Schreibens laufen lasse. Zu „Die Trolle“ waren es übrigens hauptsächlich düstere Werke, mit denen ich mich beschallt habe. Vielleicht kann man das ja zwischen den Zeilen spüren, wer weiß?
Ich musste ein wenig probieren, bis ich einen Modus Operandi gefunden habe, der mir zusagt. Manchmal läuft die Musik und ich bemerke es nicht einmal, weil ich so im Text aufgegangen bin, dass mir die Umwelt unwichtig erscheint. Aber manchmal hilft mir die Musik auch, meine Gefühle zu fokussieren und mich in die richtige emotionale Lage zum Schreiben zu bringen.
Hier einige meiner Lieblinge:
Batman Begins
Bram Stoker’s Dracula
Conan the Barbarian
Crimson Tide
Gladiator
Kingdom of Heaven
Last Samurai
Lord of the Rings I+II+III
Pirates of the Caribbean
Das ist natürlich nur eine kleine, wenig repräsentative Auswahl. Wer noch gute Empfehlungen hat, ist hiermit aufgerufen, mir diese zu schreiben.
Am Besten wäre es natürlich, wenn ich mir stets die passende Musik zu meinen Szenen selbst komponieren könnte, die dann während des Schreibens läuft. Aber ich bin ja auch Schreiberling und kein Komponist.


Mal wieder was zum Schreiballtag, nachdem in letzter Zeit die Neuigkeiten um „Die Schlacht der Trolle“ deutlich überwogen haben. Im letzten Jahr bin ich eher zufällig auf Erdenstern gestoßen, die Musik speziell für das Rollenspiel machen. Viele be
Aufgenommen: Apr 04, 11:33