Istanbul
Ein kurzer Trip in eine Stadt wie Istanbul muss notwendigerweise Aspekte dieser Metropole ausklammern. Istanbul ist riesig, erstreckt sich über zwei Kontinente, bietet vielfältige Eindrücke und ein verwirrendes Nebeneinander unterschiedlichster Lebensweisen. Ich habe hier einige der Impressionen festgehalten, die in den fünf Tagen auf uns eingeströmt sind. Zum Glück kennen wir Christoph Lode, dessen historische Romane teilweise Konstantinopel als Handlungsort haben, und er hat uns eine kleine Tour Konstantinopel zusammengestellt. Diese Zeugnisse großer Vergangenheit als Zentrum gleich zweier Weltreiche sind aber nur eine der vielen spannenden Facetten der Stadt.
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Das alte Istanbul. Topkapi-Palast links, Hagia Sophia im Zentrum, Sultan-Ahmed-Moschee ("Blaue" Moschee) rechts. Goldenes Horn im Vordergrund. Im alten Istanbul findet man überall Relikte der Vergangenheit.
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Dazu gibt es aber die Hochhäuser des Finanzviertels Levent, und das moderne, urbane Viertel Beyoğlu, in dem das alte Pera liegt.
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Der Bosporus im Sonnenschein, aufgenommen vom Topkapi-Palast aus. Im Vordergrund sieht man noch Reste der Seemauer.
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Die Yerebatan Sarnıcı, die spätantiken Zisternen aus dem 6. Jahrhundert.
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Das umgedrehte Medusenhaupt als Säulenbasis, eines von zweien in den Zisternen.
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Innenansicht der Hagia Sophia.
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Einfahrt der Großsegler zur Tall Ships Regatta, die den Spuren der Argonauten folgt. Links die Dar Młodzieży (denke ich), in der Mitte die Alexander von Humboldt, rechts die Mir.
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Straßenkneipe mit Shisha und Katze. Katzen gab es übrigens an jeder Ecke; man hätte denken können, dass es eigentlich ihre Stadt sei.
Natürlich gab es noch viel mehr zu sehen. Unter anderem die Chora-Kirche, die Theodosianische Mauer, die kümmerlichen Überreste des Hippodroms, einst so wichtig mit seinen Zirkusparteien. Istanbul ist eine Stadt, die mehr als einen Besuch benötigt.
Nachtrag: Christoph Lode hat auf seinem Journal auch etwas zu der Reise geschrieben.










