Leipzig 2010

Da ich dieses Jahr kein aktuelles Buch zur Buchmesse hatte, war meine Messe relativ entspannt. Zwei Lesungen und eine Handvoll Termine sind in dreieinhalb Tagen gut zu schaffen. Am Donnerstag war ich nur kurz für ein Interview auf der Messe und habe abends die Lesung von Oliver Plaschka im Rahmen der Langen Leipziger Lesenacht in der Moritzbastei besucht. Freitags habe ich nur den Vormittag auf der Messe verbracht und den Rest des Tages für ein wenig Schreibarbeit genutzt. Am Abend lockten einige Veranstaltungen, die wir dann auch besucht haben. Am Samstag war die Messe erwartungsgemäß sehr voll - auch dieses Jahr gab es ein Besucherplus, laut der Messe waren es 156.000. Beide meiner Lesungen waren sehr schön, sowohl auf der Fantasy-Leseinsel als auch in der Buchhandlung Ludwig, gemeinsam mit Bernhard Hennen, Boris Koch, Victoria Schlederer und Oliver Dierssen. Die Resonanz war dieses Jahr wirklich beeindruckend; die Leseinsel war eigentlich durchgehend sehr gut besucht, was bei einem derart dichten Programm bemerkenswert ist, und auch die große Halle der Buchhandlung war voll besetzt. Vielen Dank an dieser Stelle an die Organisatoren der Lesungen: WerkZeugs auf der Messe, deren Stand Anlaufstelle und Ruhepol für die Phantastik-Autoren war, und auch an die Mitarbeiter der Buchhandlung Ludwig. Der Sonntag war dann wieder sehr entspannt und ich hatte die Möglichkeit, selbst einige Lesungen anzuhören.

Bilder gibt es von mir keine, aber es gab genug Photographen auf der Messe. Ich denke, ich werde in den nächsten Tagen die eine oder andere Galerie verlinken können. Es war definitiv eine sehr schöne Messe mit vielen netten Leuten und jeder Menge feinen Gesprächen.

Das Interessante an Leipzig ist, dass die Messe scheinbar mühelos das gesamte Spannungsfeld Buch abbildet. Blaues Sofa neben blauen Manga-Perücken. Leser jeglicher Couleur, Autoren, Verlagsmitarbeiter, Buchhändler, alles bunt durchmischt. Eine Messe, auf der sich alles um die Leser dreht, mit weit über 1.000 Veranstaltungen auf dem Gelände und in der Stadt. So viele unterschiedliche Menschen, die dann doch eines eint: das Interesse an und die Liebe zu Büchern.

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