Die Dunkle Horde

Dienstag, 30. April 2013

Momentan schreibe ich fleißig, aber bislang hatte ich mich noch zur Art des Buches in Schweigen gehüllt - das ich nun brechen werde. Ich freue ich sehr, einen Roman aus der Welt der Trolle ankündigen zu können: "Die Dunkle Horde"!

Während der Arbeit an "Der Krieg der Trolle" habe ich gemerkt, wie viel Spaß mir die Rückkehr nach Wlachkis bereitet; ich hatte sozusagen Blut geleckt ... ;-) ... der Verlag fand den Vorschlag, einen weiteren Roman im Trolle-Universum spielen zu lassen, ebenfalls sehr gut. So nahm ich eine schon etwas ältere Idee auf, nämlich die Vorgeschichte der Trolle zu erzählen, die bislang hauptsächlich in meinen Aufzeichnungen existierte. Als ein Volk, das hauptsächlich in der Gegenwart existiert, haben die Trolle keine wirkliche Geschichtsschreibung - tatsächlich kann man die Anfänge einer echten Geschichtsschreibung in den bisherigen Bücher miterleben. Nichtsdestotrotz hatte ich natürlich eine detaillierte Geschichte nicht nur von Wlachkis, sondern der Trolle ausgearbeitet. Wie so vieles, was im Laufe der Jahre während der Arbeit an den Troll-Büchern entstanden ist, floss sie nur indirekt in die Romane ein. Der nächste Roman erzählt, wie die Trolle eigentlich in das Land zwischen den Bergen kamen, und was es mit ihrer Bindung zum Geist des Landes auf sich hat.

In der Vorschau klingt das dann so:

Vergesst alles, was ihr bislang über Trolle zu wissen glaubtet! In seinem gewaltigen neuen Epos dreht Christoph Hardebusch die Uhr weit in die Vergangenheit zurück und erzählt die finstere Geschichte vom Aufstieg und Niedergang der mächtigen Trolle. In einer Zeit, als Dunkelheit noch das Antlitz der Erde bedeckt und Menschen ein fernes Gerücht sind, steigt ein Troll-Häuptling zu ungeahnter Macht auf. Sein Ziel: die Unterwerfung aller anderen Völker. Doch schon bald regt sich Widerstand, und ein alles vernichtender Krieg bricht aus…

Mehr will ich (noch) nicht verraten, nur so viel: es macht wieder richtig Spaß!

Das Licht hinter den Wolken

Mittwoch, 24. April 2013

Vor nicht allzu langer Zeit ist "Das Licht hinter den Wolken" von Oliver Plaschka erschienen. Als mich sein Verlag um ein Zitat für das Backcover bat, war ich froh und auch stolz, denn Oliver Plaschka ist nicht nur ein guter Freund, sondern ganz sicher außergewöhnlicher Autor. Geschrieben habe ich: »Oliver Plaschka ist der Magier unter den deutschen Fantasyautoren, ein Meister der poetischen Sprache« . Falls ihr dieses Jahr nur ein Buch lest, dann sollte es "Das Licht hinter den Wolken" sein. Falls ihr mehr lest - was ich hoffe! -, dann sollte es sich unter diesen befinden. Und falls ihr kein Buch lest, seid ihr auf der falschen Seite.

So beschreibt der Verlag den Roman:

Die Magie scheint die Welt verlassen zu haben. Ein neuer Kaiser sitzt auf dem Thron und jagt die letzten Überlebenden der alten Völker bis an die Grenzen der Welt. Auch die junge April und der Söldner Janner sind auf der Flucht und treffen dabei auf den uralten Zauberer Sarik ...

Seit ihrer Kindheit träumt die junge April von einem fernen, magieverheißenden Licht, das sie in die Welt hinauslockt. Doch kaum ist sie ihrem Heimatdorf und der Tyrannei ihres Vaters entkommen, gerät sie an den Fealv Janner. Der junge Söldner ist auf der Suche nach seinen Wurzeln und steckt bis über beide Ohren in Schwierigkeiten. Nachdem die beiden in Notwehr einen einflussreichen Mann getötet haben, werden sie endgültig zu Gesetzlosen und geben sich die Namen ihrer Schwerter. Bald schon sind sie für ihre Taten berüchtigt. Ihre Wege kreuzen sich mit denen Sariks, eines verbannten Zauberers, der sich dem Verebben der Magie entgegenstellt. Keiner von den dreien ahnt, dass sie den Lauf der Welt für immer verändern werden ... ganz, wie es das Licht hinter den Wolken will.

Und bei Klett-Cotta gibt es natürlich eine ausführliche Leseprobe und dazu Kartenmaterial zum Buch.

An dieser Stelle möchte ich noch kurz auf Oliver Plaschkas Lesung heute Abend in der Pfälzischen Landesbibliothek in Speyer hinweisen (Landesbibliothekszentrum Pfälzische Landesbibliothek, Otto-Mayer-Straße 9, 67346 Speyer). Beginn 20 Uhr.