La Tempesta Mondiale

Sonntag, 31. Mai 2009

Normalerweise schreibe ich derartige Neuigkeiten erst, wenn alles in trockenen Tüchern ist, aber Editoriale Armenia hat ein Angebot für die "Sturmwelten" gemacht. Die Trilogie wird demnach auch auf Italienisch erscheinen.

Obiger Titel stammt übrigens aus diesem Artikel von FantasyMagazine.it zu "I Troll".

Es wird auch einige weitere Übersetzungen der Troll-Bücher geben. Mehr dazu, wenn ich mehr Details habe.

Fantastische Kreaturen pt.1

Freitag, 29. Mai 2009

An dieser Stelle schon einmal der Hinweis auf eine demnächst erscheinenden Anthologie:

Fantastische Kreaturen



Was wäre die Fantasy ohne sie: Drachen, Zwerge, Elfen, Feen, Kobolde, Nymphen, Vampire, Orks ... nicht zu vergessen all die Kreaturen, die eine eigene Schöpfung ihrer Autoren sind. Sie bevölkern fantastische Welten, befinden sich manchmal aber auch mitten unter uns. Sie machen es den Helden schwer, an ihr Ziel zu gelangen, sind zumeist aber die eigentlichen Helden. Doch wie stellt sich die Welt aus der Sicht einer fantastischen Kreatur dar? Namhafte deutschsprachige Fantasy-Autorinnen und Autoren lassen in den 14 Storys dieser Anthologie gänzlich unterschiedliche Kreaturen die Hauptrolle spielen. Jede Geschichte ein Highlight!

Mit von der Partie sind

Christoph Marzi - Erlkönigskind
Katja Brandis - Der Greif von Xanthia
Bernd Rümmelein - Der Drache dunklen Wassers
Susanne Gerdom - Das große Rennen
Nina Blazon - Feuerherz
Monika Felten - Doron-Fennas
Stephan R. Bellem - Pfad der Bestimmung
Evelyne Okonnek - Feuer im Meer
Brigitte Melzer - Return of the living Fred
Jonas Torsten Krüger - Marsyas
Martin Clauss - Die dunkle Seite der Fantasie
Lynn Raven - Hic sunt Vampyres!
Wolfgang Hohlbein - Vatertag

und meine Wenigkeit mit der Geschichte "Ewigkeit".

Hier die Informationsseite bei Ueberreuter und hier der Link zu Amazon. Der Erscheinungstermin ist im Juli.

Die Goldene Stadt

Montag, 25. Mai 2009

Auch dieses Wochenende waren wir wieder unterwegs, diesmal in Begleitung von Christoph Lode und seiner Frau Sandra Lode. Diesmal war Prag das Ziel, und das Verhältnis "Urlaub - Recherche" lag bei ungefähr 50/50.



Prag ist eine sehr schöne Stadt. Der Tourismus hat in Massen Einzug gehalten und einiges verändert. Die alten Stadtteile sind allesamt restauriert und renoviert worden. Die Stadt hat eine ganze Palette von Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel den Komplex auf dem Hradčany, samt Veitsdom.



Wasserspeier am Dom.



Und ein Wasser speiender Wasserspeier.



Allgegenwärtig: Franz Kafka. Ob man bei "fun explosive" seine Werke gelesen hat, bevor man den Namen wählte?

Der Trip war natürlich viel zu kurz, um Prag in seiner ganzen Breite kennen zu lernen. Aber allein der erste Eindruck war grandios. Sowohl bei Tag als auch bei Nacht zeigte sich die Stadt von ihrer besten Seite. Prag ist definitiv eine Stadt, in der mehr Besuche anstehen.

Sturmwelten 3

Sonntag, 17. Mai 2009

Da mir diese Frage in letzter Zeit häufiger gestellt wird: der abschließende Band wird im Sommer 2010 erscheinen. Wir haben den Termin vom Frühjahr etwas nach hinten geschoben, da ich davon ausgehe, dass der letzte Band einiges an Arbeit benötigen wird, um einen angemessenen Abschluss der Trilogie zu bilden. Genaueres zu Buch, Cover und Titel gibt es, sobald ich grünes Licht vom Verlag habe.

Recherche

Sonntag, 17. Mai 2009

Dieses Wochenende haben wir recht kurzentschlossen unsere Koffer gepackt und sind Richtung Süden gefahren. Wohin, kann man hier sehen:



Richtig: Genf. Man sieht der Stadt an, dass hier ein guter Teil des Privatvermögens der Welt verwaltet wird. Zudem sorgen die ganzen internationalen Organisationen dafür, dass sie trotz der nicht sonderlich beeindruckenden Größe doch kosmopolitisch wirkt.

Aber eigentlich waren wir weniger wegen der Stadt selbst dort, sondern aufgrund des Umlands:



Die Villa Diodati in Cologny



Coppet samt See



Le château de Coppet

Als wir ankamen, war das Wetter noch angemessen regnerisch - wir erinnern uns: Jahr ohne Sommer. Da es nur ein Kurztrip war, logierten wir im Hotel d'Angleterre, das leider nicht mehr das Original von 1765 in Sécheron ist, sondern 1872 neu errichtet wurde. Am Samstag klarte es deutlich auf, was zwar nicht stilecht, aber für die Touren sehr angenehm war. Die Villa ist in Privatbesitz und daher nicht besuchbar, aber das Schloss von Coppet steht Besuchern zum Teil offen.

Die Villa Diodati beherbergte Lord Byron während seines Aufenthalts im Jahre 1816, der dort gemeinsam mit John Polidori und seinen Diener lebte. Häufig zu Gast waren Mary Wollstonecraft Godwin, spätere Shelley und Percy Bysshe Shelley. In der Villa entstanden nicht nur einige von Byrons Werken, sondern auch Mary Shelleys "Frankenstein or The Modern Prometheus" und John Polidoris "The Vampire". Ersteres dürfte eines der bekanntesten Werke überhaupt sein, mit unzähligen Fassungen und Adaptionen in verschiedenen Medien - zumeist allerdings weit vom Original entfernt; Letzteres legte die Grundlage für den modernen Mythos des Vampirs als Gentleman und unerkanntes Raubtier innerhalb der Gesellschaft.

Das Schloss von Coppet kennt man dank seiner berühmten Bewohner: Jacques Necker und vor allem Madame de Staël, die dort in der Verbannung aus Paris durch Napoléon lebte. Ihr Salon war ein Punkt der Anziehung für europäische Geistesgrößen. Das "Land der Dichter und Denker" verdanken wir übrigens ihr ... ;-)

Es war sehr inspirierend, auf den Spuren der Personen zu wandeln, die in "Die Werwölfe" auftauchen. Zwar kannte ich den Genfer See bereits, aber noch einmal die Luft zu schnuppern und die Ausblicke zu genießen, war ein ganz besonderes Erlebnis.

Eine Handvoll Zahlen

Freitag, 15. Mai 2009

Jascha Hoffman hat 2007 für den NYT Book Review einige Zahlen zu Übersetzungen gesammelt. Das Ergebnis gibt es hier als Text und hier als pdf.

Heidelberger Appell

Donnerstag, 14. Mai 2009

Ich habe schon vor einiger Zeit den Heidelberger Appell unterzeichnet. Allerdings schon da erst nach einigen Tagen Bedenkzeit und nicht ohne Zweifel. Letztendlich überwog allerdings der Gedanke, dass eine gesellschaftliche Debatte über Urheberrechte und den Zugang zur Kultur wichtig ist.

Der Eintrag ist ein wenig länger, deshalb gibt es einen Link:


"Heidelberger Appell" vollständig lesen

Gewinner

Samstag, 2. Mai 2009

Die Gewinner des Gewinnspiels zu "Sturmwelten - Unter schwarzen Segeln" sind

Andrea B. mit "Die Sturmpiraten"

Auf dem vampirischen Daywalker-Piratenkapitain Edward Sparrow und seiner Crew lastet ein Fluch: Sie glitzern im Sonnenlicht. Da sich niemand einen glitzernden Schrecken der sieben Weltmeere vorstellen kann, segeln die Piraten stets dem schlechten Wetter und den Stürmen hinterher. Auf diese Weise haben sie sich einen Ruf als die gefürchteten Sturmpiraten erworben.
Dann jedoch begegnet Edward Sparrow der flüchtigen Mumienfälscherin Bellalia und offenbart ihr sein Geheimnis. Ist sie der Schlüssel zur Lösung des Fluchs?


Kim K. mit "Die Engelsschwingen des Fuchses"

Sascha ist anders, als die meisten im ganzen Reich, auch anders als seine Geschwister. Er kann fliegen. Das ist nichts Besonderes, fast jeder kann das, aber es ist verboten. Seine spitzen Ohren verbirgt er unter zotteligen Haaren, seine Tätowierung unter langer Kleidung, außerdem wagt er es nur nachts, sich in die Luft zu erheben.
Während der Herrscher ihrer Heimat sich in einem gefährlichen Zwist mit der Religion und seinen, dieser widersprechenden, Wünschen befindet und schließlich auch noch eine verheerende Epidemie ausbricht, muss Sascha feststellen, dass er sich mehr und mehr verändert.
Immer wieder kommen ihm Abgesandte des wütenden Herrschers in die Quere, die ihn, anders als das Volk um ihn herum, nicht als verwirrt abtun, sondern eine Bedrohung und potenzielle Waffe in ihm zu erkennen glauben.
Es wird immer schwerer, dieses Anderssein zu verstecken und er lässt sich so einiges einfallen, um in Frieden und Freiheit zu leben.


Philipp J. mit "Die Nephilim" (1)

Nach Jahrhunderten der Unterdrückung durch die Oberen Engel (2) erheben sich die Nephilim gegen sie, um ihren rechtmäßigen Platz im Kosmos der Sturmwelten (3) einzunehmen. Mithilfe des Jungen Kriegers Nof Ron und seinem Nekromanten Narrkarrd Dar Varr versuchen sie das Auge in die Hände zu kriegen welches ihnen ermöglicht Sa Brin (5) zu kontrollieren. Auf ihrem Weg zum Auge (6) begegnen sie zahlreichen interessanten Wesen, darunter die Buddler eine kleingeschöpfige geflügelte Rasse welche sich immer in den Geldbeuteln anderer Leute einbuddeln und einer Draconierin, einer einsamen zurückgelassenen Frau welche sich bei jedem Wutanfall in einem Drachen verwandelt. Diese Draconierin verliebt sich in den jungen, starken Krieger und zieht mit ihnen weiter...

(1) Ja ich weiß das ist geklaut ; )

(2) Auch Erzengel genannt :-)

(3) Nein ich habe diese Reihe (4) noch nicht gelesen, also entschuldigen falls Engel nicht in die Sturmwelten passen :-P

(4) Sie können diesem Verlust ja ausgeleichen wenn in dem Bücherpaket ein Exemplar der Sturmwelten ist. :-)

(5) Hmm was ist der Perfekte Feind für Engel? :-P Natürlich ein Dämon

(6) Ja Den Herrn der Ringe habe ich gelesen ; )


Der Sonderpreis geht an Karl-Heinz W. mit folgendem Vorschlag:

Lamas des Todes greifen ein!
von Christoph Hardebusch

Sommer 1920: Durch einen Navigationsfehler wird ein Elitekorps französischer Fallschirmjäger mitten in den afghanischen Salztonebenen des Dascht-e Margoh abgesetzt, Tausende von Kilometern von ihrem eigentlichen Ziel entfernt, dem Banchunkloster im Herzen Tibets. Corporal Serge Lama verdächtigt niemand anderen als den dementen Präsidenten der Dritten Republik selbst, Paul Deschanel, seinen Kompass böswillig sabotiert zu haben!

Ohne Aussicht auf Hilfe ringt im Banchun-Kloster unweit Lhasas der Lama Em-Tschohnjan, der aufgrund einer alten Prophezeiung im Körper eines Fremden aus weiter Ferne wiedergeboren werden soll, mit dem Tod. Hiervon abgelenkt, ist er außer Stande, etwas gegen den sich ausbreitenden Kult um ein geheimnisvolles Tier zu unternehmen, das allgemein nur als der „Große Spuck“ bekannt ist.

Während Corporal Serge Lama fest entschlossen ist, seine stetig schrumpfende, zwischendurch auch hungernde Schar von Fallschirmjägern ungeachtet aller Opfer durch die Wüste ins tibetanische Hochland zu führen, verfasst sein entfernter Vetter, der Mönch Benoit Lama, in dem noch viel entfernteren Tupac-Yupanqui-Palast in den ecuadorianischen Anden einen Brief. Denn immer häufiger berichten ihm verzweifelte Kokainschmuggler von riesigen Herden von Lamas, die sich im Hochgebirge zusammenrotten, donnernden Hufes die Hänge des Cotopaxi hinunter stürmen, eine schreckliche Spur aus zerstampften Coca-Felder und Cocabauern hinterlassend. Empfänger des Briefes ist der zweifelhafte Pierre Lamartine, auch genannt „Der Mann von LaMancha“, ein enger Freund des Stummfilmstars Barbara LaMarr und einer der wenigen Kanadier, die die Sprache des westafrikanischen Volkes der Lama beherrschen und daher die wirkliche Bedeutung des scheinbar belanglosen Sommerschlagers Rama-Lama-Ding-Dong verstehen..
Doch weder Serge Lama, noch Benoit Lama, der Lama Em-Tschohnjan, Pierre Lamartine oder Barbara LaMarr ahnen, dass die Uhr längst tickt!


Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben und einen herzlichen Glückwunsch den Gewinnern. Es war ein besonderes Vergnügen, die Titel und Klappentexte zu lesen, und die Wahl ist mir sehr schwer gefallen.

Die Bücher werden Anfang der Woche auf den Weg geschickt.