Werwölfe pt. 1
Im Rahmen des Sonntagsgesprächs beim BuchMarkt hat meine Agentin Natalja Schmidt ein Interview gegeben, das nicht nur sehr lesenswert ist, sondern auch einige Informationen zu meinem nächsten Buch verrät:
Christoph Hardebusch schreibt z.B. gerade an einer genau recherchierten, hochinteressanten historischen Fantasy-Story, in der die Dichter Byron, Shelley und Keats als Protagonisten auftauchen – zu lesen ab Herbst bei Heyne.
Die Geschichte spielt in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, genauer gesagt in den 10er und 20er Jahren. Nach den Verheerungen der Napoleonischen Kriege erholt sich Europa langsam, wobei reaktionäre und konservative Kräfte größtenteils erfolgreich den Status Quo vor der Französischen Revolution herstellen, um den Kontinent in einem Machtgleichgewicht zu halten. Gleichzeitig gibt es aber Strömungen, die nationale Vereinigungen zum Beispiel Italiens oder Deutschlands anstreben, ebenso wie Menschen von Freiheit und Veränderung träumen. Vor dieser Kulisse zwischen Verharren und Aufbruch entfaltet sich die Geschichte des Romans, in der Niccolo, ein junger Italiener aus gutem Hause, hinter der Fassade der Welt auf Geheimnisse stößt, die drohen, alles hinwegzufegen.
Die Recherche zu der Zeit hat meine Bibliothek um einige Bücher zu Kleidung, Lebensformen, Kulturgeschichte, Technik und ähnlichem erweitert. Derzeit schmökere ich ich Biographien und Tagebüchern und Korrespondenz vorkommender Personen. Zum Glück war es eine sehr literarische Zeit, aus der viele Schriftstücke erhalten geblieben sind. Gleichzeitig aber gilt es, die Handlung voranzutreiben; immerhin sind Werwölfe nicht gerade für ihre Zaghaftigkeit bekannt ...





