Verlage pt. 2

Mittwoch, 25. Juni 2008

Eine der häufigeren Fragen, wenn es um Verlage geht, ist die nach der Eigenständigkeit von Verlagen und Lektoraten innerhalb der Verlagskonzerne. Schickt man eine Einsendung an alle infrage kommenden Verlage innerhalb des Konzerns, oder nur einmal an die Zentrale?

Kurze Antwort: Jeden Verlag anschreiben.

Meiner Erfahrung nach sollte man jeden Verlag einzeln berücksichtigen. Auch wenn die Verlage unter derselben Adresse firmieren, haben sie für üblich getrennte Lektorate.
Aber nicht vergessen, dass der Roman auch zum Verlag passen sollte. Also nicht per Gießkannenprinzip versenden, sondern gezielt. Nichts ist fruchtloser, als sein Werk den falschen Verlagen anzubieten. Das kostet nur Geld, Zeit und Nerven. Es lohnt sich also, das jeweilig passende Lektorat zu recherchieren, und die Einsendung genau dorthin zu senden. Gute Vorarbeit ist ohnehin unerlässlich.

Nordcon Absage

Freitag, 13. Juni 2008

Leider muss ich aus Krankheitsgründen die Veranstaltungen auf dem Nordcon absagen. Um es mal in Paddys Worten zu sagen: "For at the time of writing it, I'm not a pretty sight".

Das ist sehr schade, weil ich mich einerseits auf Con und Leute gefreut habe, andererseits die Diskussionsrunde heute Abend sicherlich schick geworden wäre. Zudem hat der Nordcon ja ein vielfältiges Programm, von dem ich mir die eine oder andere Veranstaltung gerne angesehen hätte.

Ich wünsche allen Congängern viel Spaß und ein tolles Wochenende.

Merchandising

Sonntag, 8. Juni 2008

Von etwas unangenehmen Textilien nun zum coolen Zeug:

Seit kurzem gibt es Merchandising-Artikel zu meinen Büchern bei Schattenmond. Hauptsächlich Kleidung, wie T-Shirts, Kapuzenpullis, Girlies und dergleichen, aber auch Taschen und Mousepads.

Zudem gibt es auch noch Merchandising zu den Werken anderer Autoren, wie unter anderem Markus Heitz, Christoph Marzi, Silke Porath und - wie könnte es anders sein - André Wiesler. Einfach mal stöbern gehen.

Hier noch zwei Banner, die gerne benutzt werden können (falls sie jemand einbindet, wäre ein kurzer Hinweis nett).





Und als kleinen Anreiz mache ich doch daraus ein kleines Gewinnspiel: der/die Erste, den/die ich in der Öffentlichkeit mit einem Christoph-Hardebusch-Artikel sehe, gewinnt ein Buch aus meiner Feder nach Wahl. Wer mich sieht und etwas davon trägt: einfach mich ansprechen.

Es ist schon etwas irreal, aber auch cool.

Linke Socke

Sonntag, 8. Juni 2008

Hier das geforderte Beweisphoto der Socke des Grauens (wie sie vermutlich bei Diablo 2 heißen würde). Direkt von Falko Löfflers linkem Fuß auf Ihren Bildschirm!



Und falls sich jemand fragt, ob das ein Schwert ist: es ist ein Schwert. Mit bloßen Fingern packe ich diese Socke nicht an. Tatsächlich korrodiert das Schwert jetzt leise weinend in der Ecke vor sich hin.

Verlage pt.1

Freitag, 6. Juni 2008

Immer mal wieder fragen angehende Autoren nach Verlagen. Deshalb versuche ich an dieser Stelle, meine Erfahrungen ein wenig zusammengefasst zu präsentieren. Die beziehen sich zum größten Teil auf Phantastik, aber grundlegende Dinge gelten auch für die meisten Bereiche. Im Sachbuchbereich kenne ich mich allerdings nur wenig aus. Es geht hier nur um Verlage im traditionellen Sinn, also solche, die Honorare zahlen. Für BoD, DKZV und dergleichen mehr gelten vollkommen andere Regeln. Auf meiner Webpage habe ich zur Verlagssuche schon ein paar Worte geschrieben. Hier werde ich in einer losen Serie spezifische Fragen beantworten.

Es ist schwierig, Verlage in Gruppen einzuteilen; dennoch wird es immer wieder getan. Großverlage, Publikumsverlage, Kleinverlage und vieles mehr.

Prinzipiell gibt es die großen Publikumsverlage, die ein breites Programm anbieten, und die teilweise in großen Auflagen drucken. Pi mal Daumen geht das im unteren vierstelligen Bereich los, und endet im sechs- oder gar siebenstelligen Bereich. Wobei letzteres nur die absoluten Bestseller erreichen. Bücher aus Publikumsverlagen liegen in jeder Buchhandlung. Viele Publikumsverlage sind Teil großer Verlagsgruppen, wie zum Beispiel Random House (Heyne, blanvalet, Goldmann und viele mehr) oder Bonnier (unter anderem Carlsen, Piper, Thienemann, Ullstein).

Kleinverlage drucken im dreistelligen Bereich, bei erfolgversprechenden Büchern auch im unteren vierstelligen Bereich. Das Hauptproblem der Kleinverlage ist ihre mangelnde Präsenz im stationären Buchhandel. Viele sind auf bestimmte Genres oder Sujets spezialisiert. Nicht selten steht keine Gewinnabsicht, sondern einfach Enthusiasmus dahinter.

Dazwischen gibt es die mittleren Verlage, manchmal auf bestimmte Sparten spezialisiert oder stark regional ausgerichtet. Das Programm ist häufig breiter als bei Kleinverlagen, die Auflagen höher, aber insgesamt niedriger als bei Publikumsverlagen. Auch mittlere Verlage können zu Verlagskonzernen gehören.

Diese Definitionen sind schwammig, die Grenzen fließend. Nicht jedes Buch ist für jeden Verlag geeignet. Man sollte sich über die entsprechenden Verlagsprogramme und Richtlinien für Einsendungen informieren, bevor man sein Werk verschickt. Damit spart man Porto, Zeit und Nerven. Heutzutage lässt sich das bequem im Internet erledigen.

Im nächsten Teil gehe ich näher auf konkrete Fragen zu Verlagen ein.

Phantastik pt.7

Donnerstag, 5. Juni 2008

Nach langen Wochen mal wieder ein kurzer Rundumschlag innerhalb der phantastischen Neuigkeiten. Aufgrund akuten Arbeitseifers war ich allerdings nicht sonderlich aufmerksam.

Von Christian von Aster ist vor Kurzem ein Buch erschienen. Das ist nicht allzu verwunderlich, allerdings hat der selbsterklärte Genregrenzensaboteur sich diesmal mit Fantasy beschäftigt: "Zwerg und Überzwerg. Die große Erzferkelprophezeiung".

Von Uschi Zietsch ist "Dämonenblut. Die Chroniken von Waldsee Teil 1" erschienen.

Falko "Socke" Löffler hat mit "Cademar - Günstling der Magie 1" den ersten Band einer neuen Trilogie abgeliefert. Außerdem gibt es auf seinem Blog ein Gewinnspiel.

Mit "Der Herr der Puppen" legt Richard Schwartz den 4. Band der Reihe "Die Geheimnisse von Askir" vor.

Christoph Marzi hat mit "Die Königin der Schattenstadt" seine Trilogie "Malfuria" abgeschlossen.

Abschließend sei noch Gerd Scherms "Die Weltenbaumler" erwähnt, der dritte Band der losen "Nomadengott-Saga".

Wie immer extrem fantasylastig und ohne Gewähr. Wer mehr Neuigkeiten hat, kann dies gerne in den Kommentaren verkünden.

Gewinner

Montag, 2. Juni 2008

Ich habe die drei Gewinner des Spiels gezogen. Es handelt sich um Felix W., Toni R. und Franziska S. Herzlichen Glückwunsch!

Allen anderen bleibt noch die Teilnahme am Gewinnspiel zu "Disturbania".

Ich selbst habe auch etwas gewonnen: Falko Löfflers linke Socke; sie kam gestern per Post bei mir an. Nachzulesen hier in den Kommentaren. Kleiner Hinweis an Falko: ab jetzt bitte nur noch rechte Socken verwetten.