RPC '08 - Erstes Bild

Dienstag, 29. April 2008

Trotz des ausgeklĂĽgelten Plans der Organisatoren, um uns zu trennen, sind der Wiesler und ich uns doch ĂĽber den Weg gelaufen. 12 Uhr Mittags - High Noon. Eine Messe ist eben zu klein fĂĽr uns beide.



Postskriptum: Der Wiesler steht nur weiter vorne im Bild; deshalb wirkt er größer.

RPC Münster ’08 - Nachlese

Montag, 28. April 2008

Vorneweg: die Lesung am Freitagabend in Braunschweig war sehr gut. Gut vorbereitet, viele Zuhörer, ein lustiger Abend.

Der etwas länger als geplant dauerte. Wodurch wir am Samstag nicht wirklich hundertprozentig fit waren. Aber eine Messe/Convention wird ja umso lustiger, je beduselter man selbst ist. Das Gefühl etwa einen Schritt neben dem eigenen Körper zu existieren, sorgt jedenfalls für eine ganz besondere Art der Wahrnehmung und auch Kommunikation.

Die RPC ist groß, keine Frage. Drei Hallen, ein Außengelände, Rollenspiel, Games, LARP. Viel buntes Volk, viele Aussteller, viele Besucher, viele bekannte Gesichter. Das bedeutet natürlich auch viel reden. Dazu hatte ich zwei Lesungen, von denen ich aber nur auf einer gelesen habe. Die Lesung zu „Disturbania“ habe ich zugunsten von Fabian Mauruschat nur als Zuhörer bestritten. Leider war es in den Zelten sowohl kühl, als auch laut; zum Glück hatten die Veranstalter Mikros samt Tonanlagen zur Verfügung gestellt.

Nach dem Programm sind wir noch über das Gelände geschlendert, haben ein wenig eingekauft – und eine Ratte abgestaubt – und haben uns dann auf den recht langen Heimweg gemacht. Alles in allem eine interessante und abwechslungsreiche Veranstaltung, wobei sie irgendwo zwischen Messe und Con hängt.

Bilder von der RPC und der Ratte gibt es - wie immer - sobald ich sie aufbereitet habe.

Lesungsmarathon

Mittwoch, 23. April 2008

Na gut, es ist nicht einmal ein Lesungshalbmarathon, eher ein Lesungs-5km-Lauf:

Heute Abend in Frankenthal, am Freitag in Braunschweig und am Samstag in MĂĽnster. Hier die Details:

Mittwoch, 23.4., 19.30 Uhr - Lesung aus „Sturmwelten“ gemeinsam mit Bernhard Hennen in der Thalia Buchhandlung Frankenthal (Rathausplatz 8, 67227 Frankenthal, Tel. (06233) 35720).

Freitag, 25.4., 20.15 Uhr - Lesung aus „Sturmwelten“ gemeinsam mit Bernhard Hennen in der Thalia-Buchhandlung Braunschweig (Hutfiltern 9, 38100 Braunschweig, Tel. (0531) 12388-0).

Und am Samstag, den 26.4. auf der RPC MĂĽnster:

12:30 Uhr - Lesung aus „Sturmwelten“ im Lesungszelt.

13:30 (geschätzt) - Signierstunde am Stand von Schattenmond.

16 Uhr - Signierstunde gemeinsam mit André Wiesler, Oliver Plaschka, David Grashoff und Fabian Mauruschat am Stand von Prometheus Games.

17 Uhr - Lesung aus „Disturbania“ gemeinsam mit David Grashoff, André Wiesler und Torsten Sträter im Lesungszelt.

Leider wird "Disturbania" wohl nicht rechtzeitig zur RPC fertig. Das ist schade, denn auf die Anthologie freue ich mich sehr.

Und falls noch jemand den Beweis benötigt, dass das Leben grausam sein kann, hier ist das Poster zur Signierstunde. Ich mit dem Wiesler auf einem Poster. Mit dem Wiesler!

Leipzig Reloaded – ein Rückblick (ohne Bilder)

Samstag, 12. April 2008

Zwei Erinnerungen an Leipzig sind mir noch eingefallen.

Ich muss gestehen, dass ich von den befürchteten Ausschreitungen wenig mitbekommen habe, außer dass einmal eine Kolonne Mannschaftswagen der Polizei vorbei fuhr. Zwar hat jeder Taxifahrer in einer spannenden Mischung aus Lokalstolz und –angst von dem neuen Stadion und den Fan-Prügeleien erzählt, aber auch das ging vollkommen an mir vorbei.

Was ich allerdings bemerkte, war der Stapelschwund am Heyne-Stand. Nun ist Diebstahl auf Messen ein weit verbreitetes Phänomen – eine Verlagsmitarbeiterin erwähnte sogar einmal stolz das meist gestohlene Buch ihres Verlags, was damals wie eine Art Auszeichnung präsentiert wurde. Tatsächlich gilt die Faustregel: je begehrter ein Buch, desto mehr Schwund. Manchmal kann man daran praktisch kommende Bestseller erkennen. Aber wie geht man als Autor damit um, wenn der Stapel mit dem eigenen Buch merklich kleiner wird, obwohl es keinen Verkauf gibt?

Ganz ehrlich: es war eine seltsame Mischung aus Freude und schlechtem Gewissen dem Verlag gegenüber. Ich stand in der Nähe und unterhielt mich mit einigen befreundeten Autoren, als mir auffiel, dass wieder ein Buch verschwunden war. Einer der zehn Leute am Büchertisch musste es eingesteckt haben. Aber wer? Die nette Dame mit der Brille? Die junge Mutter mit dem Kinderwagen (angeblich ein bevorzugter Ort, um die „Ware“ zu verstecken)? Die beiden Jungs mit den Metal-Shirts? Und was tun? Ein Hechtsprung quer über den Bücherstapel, den vermeintlichen Täter am Schlafittchen gepackt, Bücher fliegen umher, Schreie; das ist natürlich spektakulär, aber wenn es nun die die süße Omi war? Saalwächter-rufen hat den Ruch von Denunziantentum, und man fühlt sich irgendwie schmierig. Der erste Impuls ist natürlich, den Stift zu zücken und hinterher zu rennen: „Möchten Sie eine Widmung in das Buch?“

Ich habe dann einfach geschwiegen. Nun nicht ganz, den Scherz mit der Widmung habe ich natĂĽrlich schon auf der Messe gebracht. Immerhin, ein Leser mehr, und dafĂĽr schreibt man im Endeffekt nun einmal die BĂĽcher.

Lesung Worms

Donnerstag, 3. April 2008

Heute Abend:

20.15 Uhr - Lesung aus „Sturmwelten“ in der Thalia Buchhandlung Worms (Kämmererstraße 42, 67547 Worms, Tel. (06241) 4281-0, thalia.worms@thalia.de).