Cover

Mittwoch, 12. März 2008

Um Cover entbrennen nicht selten farbige Diskussionen. Oft wird man als Autor gefragt, ob man Einfluss auf die Covergestaltung hat. Die kurze, und in den meisten Fällen zutreffende Antwort lautet: nein.

Aber es gibt auch eine lange Version. Gerade in der Fantasy und der SF wurden lange Zeit keine eigenen Cover gefertigt, sondern einfach einschlägige Bilddatenbanken benutzt. Das ist ein wenig wie in der Werbung; auch da wird keineswegs immer ein teures Shooting gemacht, sondern nicht selten ein bereits existierendes Bild von einer darauf spezialisierten Firma eingekauft, beziehungsweise die Nutzungsrechte erworben. Je mehr diese eingeschränkt sind – zum Beispiel räumlich oder zeitlich – desto kostengünstiger wird das Ganze. Wer einmal eine solche Bilddatenbank sehen möchte, kann zum Beispiel bei Getty Images vorbeischauen.

Wer kennt sie also nicht, die absolut nicht zum Inhalt des Buches passenden Cover mit den muskelbepackten, schwertschwingenden, Fellwindeln tragenden Barbaren? Diese Bilder sind tausendfach vorhanden und dabei relativ billig. Für ein Buch, das sich nur einige tausend Mal verkauft, wenn überhaupt, lohnt es sich kaum, ein Cover für einen vierstelligen Betrag erstellen zu lassen. Deshalb hat eigentlich jeder Fantasy- und SF-Leser Cover dieser Art im Regal stehen.

Aber die Zeiten haben sich geändert. Fantasybücher haben heutzutage höhere Auflagen. Immer mehr Cover werden extra für Bücher angefertigt. Nicht jedes davon muss eine Originalzeichnung sein; manche Cover werden auch einfach nur designed oder mit verfremdeten Bildern versehen. Und wenn die Cover direkt für das Buch hergestellt werden, besteht natürlich eine Möglichkeit, dass der Autor darauf Einfluss nehmen kann. Zum Beispiel werden mir zu den Sturmwelten-Roman die Coverentwürfe in verschiedenen Stadien gesandt, die ich dann kommentiere. Meine Anmerkungen fließen in die nächste Version ein. Das ist allerdings eher eine Ausnahme; zumeist werden die Cover ohne Einbeziehung der Autoren gestaltet. Natürlich gibt es auch diejenigen, die sogar ihre eigenen Cover erstellen. Thomas Thiemeyer ist so einer, allerdings ist er auch ein bekannter Graphiker, der bereits vorher Buchcover gemacht hat.

Häufig gibt es abfällige Bemerkungen über Covertrends. Aktuell wird gerne über Waffen gelästert, die viele Fantasyromane zieren. Dazu kann ich nur sagen, dass viele dieser Cover auf einem hohen künstlerischen Niveau sind, extra für die Bücher angefertigt werden und somit häufig Bezug zum Inhalt haben, und noch dazu die Verlage eine gar nicht kleine Stange Geld kosten. Mir ist eine Waffe weitaus lieber, als ein 80er-Jahre-Conan-Verschnitt – obwohl ich den ersten Conan-Film liebe. Aber alles in allem ist natürlich Vielfalt vorzuziehen, und momentan denke ich, dass die Leser sich da jede Menge unterschiedlicher und schöner Cover zur Auswahl haben. Es hat sich im neuen Jahrtausend einiges bei den Covern getan, und ich hoffe, dass diese Entwicklung weiter anhält. Es wird immer Nachzügler und Nachahmer geben, weil Cover nun einmal das erste sind, was man in der Buchhandlung sieht. Aber ich denke, dass insgesamt der richtige Weg eingeschlagen wurde.

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Mittwoch, 12. März 2008

Noch 2 Tage!

Trollblut: fehlende Abschnitte

Dienstag, 11. März 2008

Jetzt gibt es die fehlenden Abschnitte als Download als .doc und .pdf:

Trollblut-Abschnitte.doc

Trollblut-Abschnitte.pdf

Und hier noch eine Mitteilung des Verlags:

Bei unserem neuen Abenteuer-Spielebuch „Trollblut“ ist uns leider eine Panne passiert: Die Abschnitte 300-303 sind im Layout unter den Tisch gefallen. Dadurch wird das Buch weitgehend unspielbar. Die fehlenden Abschnitte finden sich am Ende dieser Meldung und auf unserer Errata-Seite. Außerdem wird die fehlerhafte Auflage neu gedruckt. Sobald die korrigierte Auflage erhältlich, kann uns jeder sein fehlerhaftes Buch zuschicken. Wir tauschen es dann kostenlos aus.

Euer Pegasus Spiele-Team

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Dienstag, 11. März 2008

Noch 3 Tage!

Leipziger Buchmesse 2008

Dienstag, 11. März 2008

Hier meine Termine im Rahmen der Leipziger Buchmesse:

14.03.2008 14.00 Uhr - Signierstunde gemeinsam mit Boris Koch. (Leipziger Buchmesse, Heyne Stand: Halle 2 - D508).

14.03.2008 18.00 Uhr - Lesung im Rahmen von "Leipzig liest" gemeinsam mit Bernhard Hennen in der Jugendtonne der Deutschen Angestellten Akademie (Torgauer Platz 1, 04315 Leipzig).

15.03.2008 11.00 Uhr - Signierstunde (Leipziger Buchmesse, Heyne Stand: Halle 2 - D508).

16.03.2008 11.30 Uhr - Lesung aus "Sturmwelten" im Rahmen von "Leipzig liest" (Leipziger Buchmesse, Fantasy Leseinsel: Halle 2 - H403/L402).

Und nicht vergessen: auf meinem Namensschild steht das perfide Pseudonym Christina Hardebusch; das könnte verwirrend sein.

Fehlende Abschnitte in "Trollblut"

Dienstag, 11. März 2008

In "Trollblut" fehlen offensichtlich Seiten, so dass die Abschnitte 299 bis 303 fehlen, beziehungsweise nicht komplett sind. Sobald eine Korrekturseite vorhanden ist, werde ich sie zum Download anbieten. Es tut mir sehr leid, dass dieses Problem den Spielspaß be- oder gar verhindert.

Romantik & Fantasy

Samstag, 8. März 2008

In der Januar-Ausgabe von Phantastik-Couch.de hat Dr. Frank Weinreich, unter anderem bekannt für seine Arbeiten zu Tolkien und das Werk "Fantasy. Einführung", einen sehr lesenswerten Essay namens "Äxte am Stamm der Moderne - Fantasy und Romantik" verfasst. Die Grundaussage des Essays ist, dass die Fantasy in der literarischen Tradition der deutschen Romantik steht. Markolf Hoffmann und ich haben diesen gelesen, über ihn diskutiert und uns entschlossen, jeweils eine Replik auf den Essay zu verfassen. Markolfs Essay findet sich hier, meiner hier. Es ist selten genug, dass Fantasy auf diese Weise betrachtet wird, und wir dachten, dass Frank Weinreichs Essay definitiv beachtet und diskutiert werden sollte.

Die Links zu allen drei Essays kann man gebündelt hier finden.

BuchmesseCon Nachtrag

Freitag, 7. März 2008

Hier gibt es die Links zu drei Videos von der BuCon 2007, inklusive der Preisverleihung des Deutschen Phantastik Preises.

Sammelsurium

Mittwoch, 5. März 2008

Zunächst einmal ein kleiner Bericht über die Lesung des geschätzten Mannheimer Kollegen Christoph Lode. Es war die Premierenlesung aus „Der Gesandte des Papstes“, die mit einer sehr schicken Release Party im schönen Ambiente von Klenks Weinbar in Mannheim kombiniert wurde. Zur Lesung gab es Wein aus den Orten des Romans sowie mittelalterliche Lautenmusik. Die Lesung war sehr stimmungsvoll; zwei starke Passagen sehr gut vorgetragen, im Wechsel mit der Musik – ein echtes Erlebnis. Auf der Seite des Autors gibt es noch einen Bericht samt photographischer Impressionen der Lesung.

Gestern erreichten mich auch die Belegexemplare von „Trollblut“ und „Sturmwelten“. Beides sind sehr schöne Bücher geworden, die nun die Wohnung mit den angenehmen Geruch neuer Bücher erfüllen.

Und heute kam die Fachbesucherkarte für die Buchmesse Leipzig an. Offensichtlich kennt man mich dort als Christina Hardebusch, was mich schon ein wenig überrascht. So schlimm ist meine Handschrift auch wieder nicht ... ;-)

Sturmwelten ist erschienen

Montag, 3. März 2008

Derzeit geht es tatsächlich Schlag auf Schlag: beim Verlag ist "Sturmwelten" jetzt lieferbar. Einen Link zur Leseprobe hatte ich ja schon hier geliefert.



Und falls sich jemand fragt: der Vorschautext stammt nicht aus meiner Feder ... ;-)