Leipzig Reloaded - jetzt mit Bildern

Donnerstag, 27. März 2008



Mobiles Signieren auf hohem Niveau.



Die Fantasy-Leseinsel. Man beachte die feinen Bilder von Manticor Illustrations im Hintergrund.



So sieht es samstags kurz vor Öffnung der Hallen aus. Wenig später stürmt dann alles los. Vielleicht bekomme ich noch ein Video von der Stampede.

Updates

Donnerstag, 27. März 2008

Nach dem Relaunch meiner Webpage habe ich nun die Software des Journals auf den neuesten Stand gebracht. Das sollte sich - hoffentlich - in verkürzten Ladezeiten bemerkbar machen. Als nächstes Projekt steht entweder die Integration des Journals in die Webpage, oder die Anpassung des Desings an die Webpage an. Ich werde mir die Optionen ansehen und dann entscheiden.

Die ersten Tests scheinen zu bestätigen, dass die Seite jetzt deutlich schneller lädt. Feedback ist natürlich willkommen.

Sturmwelten Infos pt.1

Mittwoch, 26. März 2008

Zu "Sturmwelten" wird es in diesem Jahr übrigens zwei von mir begleitete Leserunden geben. Ab dem 20. Mai bei Leserunden.de und ab dem 10. August bei Buechereule.de. Wer schon immer Lust darauf hatte, den Autor während des Lesens mit Fragen zu löchern, kann diesen Wunsch hier erfüllen. Einfach anmelden und mitmachen. Zudem finden auf den genannten Seiten regelmäßig begleitete Leserunden ganz unterschiedlicher Art statt, es gibt jede Menge interessierter Leser für den Austausch und die Verlage spenden häufig Exemplare für Verlosungen.

Die Bände Zwei und Drei sind übrigens für Frühjahr 2009, respektive Frühjahr 2010 geplant. Die Trilogie soll also etwa im Jahrestakt fortgeführt werden. Mehr zu Band Zwei demnächst an dieser Stelle.

Ruritanian Romances

Dienstag, 25. März 2008

Im Laufe der Überlegungen zu dem Essay von Frank Weinreich wurde ich von dem geschätzten Kollegen Oliver Plaschka auf ein Thema aufmerksam gemacht, das zwar leider keinen Eingang in meine Replik fand, aber dennoch erwähnenswert ist: Ruritanian Romances.

Dabei handelt es sich um eine alte Genreeinteilung, die Geschichten beschreibt, die in einem fiktiven, meist osteuropäischen Land angesiedelt sind. Sehr häufig sind diese Geschichten aus einer US-amerikanischen Sicht geschrieben. Der Name stammt von Ruritanien, dem Handlungsort dreier Romane des Schriftstellers Anthony Hope. Der bekannteste dürfte „Der Gefangene von Zenda“ sein, der mit Peter Sellers großartig verfilmt wurde. Robert Louis Stevenson, Autor von „Die Schatzinsel“ hat mit „Prince Otto“ ebenfalls zu dem Genre beigetragen, ja sogar Mark Twains „Ein Yankee aus Connecticut an König Artus' Hof“ geht in diese Richtung.

Ruritanian Romances sind nicht direkt Fantasy, aber doch deutlich damit verwandt, denn obwohl die Handlungsorte in die reale Welt eingebettet werden, sind sie doch fiktiv. Da sie ihre Hochzeit im ausgehenden 19. Jahrhundert hatten, kann man sie sicherlich als einen Vorläufer der modernen Fantasy sehen.

Eine - durchaus parodistische - Hommage an das Genre stellt übrigens der Roman „Die Brautprinzessin“ von William Goldman dar, der ebenfalls verfilmt wurde, und vielen Fantasylesern ein Begriff sein dürfte.

Wenn man sich den Wikipedia-Eintrag zu Ruritanien ansieht, stößt man übrigens auf ein klassisches Problem: die unterschiedlichen Bedeutungen von romance und Derivaten, und die nicht immer einfache Übersetzung. Denn Ruritanian Romance ist keineswegs mit "ruritanischem Liebesroman" zu übersetzen, wie es im Wikipeda-Artikel getan wird. In diesem Fall wird Romance in einer anderen Bedeutung benutzt, nämlich als Literaturgattung in Abgrenzung von der Novelle, als eine nicht realistische Literatur, die sich auf alte Vorbilder beruft – im Mittelalter wurde der Begriff Romanze zum Beispiel für nicht-lateinische Texte genutzt. Und die späteren Verfechter der Romanze im 18. und 19. Jahrhundert sahen sich in Abgrenzung zu einer mehr und mehr dominanten realistischen Form der Literatur.

Romance wird heutzutage gerne als Gattung angesehen, in der es um Verwicklungen der Liebe geht, meist mit Happy End. Siehe die Paranormal Romance mit Vampiren und Werwölfen, die gerade im englischsprachigen Raum und auch hier boomt. Allerdings hat Romantik nicht nur im Deutschen mehr als eine Bedeutung, und in gerade in der Literatur ist es nötig, eine entsprechende Sorgfalt walten zu lassen, wenn man über diese Themen diskutieren möchte. Vermutlich ist es sinnvoll, das Adjektiv romanesk in Abgrenzung zu romantisch zu verwenden.

Envoyer

Mittwoch, 19. März 2008

Im aktuellen Envoyer 03/2008 ist eine Kurzgeschichte von mir erschienen. Online findet man sie auf meiner Seite hier.

In einer der nächsten Ausgaben wird es ein kurzes Abenteuer aus meiner Feder geben.

Verlinkungen pt.1

Dienstag, 18. März 2008

Zu jeder Buchmesse erinnern sich die Medien plötzlich wieder an ihr Geschwister Buch; in Zeitungen häufen sich Artikel zum Thema Buch und Buchmarkt, und selbst das sonst eher ferne Fernsehen zeigt Berichte.

Zwei Artikel sind mir in den letzten Tagen aufgefallen. Zum einen in der Zeit: "Buchmesse: "Das Buch ist wieder Leitmedium". Offenbar geht es der Branche derzeit wieder recht gut. Interessant darin besonders für Fantasyleser ist der Absatz "Alle wollen Fantasy".

Der andere Artikel heißt "Wovon lebst du eigentlich?" und ist in der Frankfurter Rundschau erschienen. Er illustriert einige Punkte, die ich schon in dem Eintrag hier angesprochen hatte.

Als kleinen Nachtrag noch diesen Link. Er gibt Hinweise, wie man dubiose Literaturagenturen erkennt.

Leipzig Reloaded

Montag, 17. März 2008

Dieses Jahr gab es das volle Programm: Vier Tage Buchmesse Leipzig. Diesmal waren Anfahrt und Abreise allerdings weniger anstrengend, da kein plötzlicher Wintereinbruch die Fahrt erschwerte. Vor dem Wochenende sind die Hallen noch vergleichsweise leer, was gerne für Treffen genutzt wird. So haben auch wir Autoren, Illustratoren, Lektoren und sonstige Verlagsmitarbeiter getroffen, und in verschiedenen Besetzungen geplaudert. Dazu kommen viele Leser, denn die Hemmschwelle beim Kontakt liegt wohl auch etwas niedriger als in Frankfurt.

Dabei ist Leipzig allerdings weitaus weniger Geschäftsmesse als Frankfurt. Viele Lektoren sind gar nicht vor Ort, und es gibt nur selten rein geschäftliche Termine, wie sie in Frankfurt Usus sind. Stattdessen dreht sich alles um den Leser. Dementsprechend hatte ich drei Signierstunden und zwei Lesungen, und auch die anderen Autoren hatten in dieser Hinsicht volle Terminpläne. So gab es immer etwas zu tun, entweder selbst mit Lesern sprechen, signieren oder Lesen, oder bei den entsprechenden Terminen der anderen zuschauen und –hören. Jetzt alle Namen aufzählen zu wollen, wäre müßig; gefühlt waren alle hiesigen Phantastikautoren anwesend. So fand sich immer wieder eine lustige Runde zum Tratschen. Ja, Autoren haben häufig ein hohes Mitteilungsbedürfnis, die Branche ist nicht riesig, und so wird gerne viel geredet ... ;-)

Die Abende waren ebenfalls mit Veranstaltungen ausgefüllt. Diesmal habe ich leider keine der Lesungen in der Stadt besucht, weil immer etwas anders anstand. „Leipzig liest“ ist gewaltig, und für jeden Geschmack sollte es etwas geben. Freitags lasen Bernhard Hennen und ich in der Stadt. Es war die eigentliche Premiere von „Sturmwelten“, da ich vorher nur einmal aus den Korrekturfahnen gelesen hatte. Die Lesung war sehr schön, danach entwickelte sich noch eine interessante Fragerunde, und dann ging es schon weiter zur nächsten Party in der Moritzbastei.

Die Fantasy-Leseinsel hat sich übrigens zu einem heimlichen Treffpunkt entwickelt, da dort wirklich jeder einmal vorbei kommt; entweder um selbst zu lesen, oder aber um andere Autoren zu erleben.

Alles in allem war die Messe mal wieder sehr schön und sehr anstrengend. Man ist durchgehend auf Abruf, trifft unablässig Leser, Freunde, Bekannte und Geschäftspartner und hat nur wenig Möglichkeiten, sich auszuruhen. Aber missen möchte ich es auf keinen Fall.

Bilder wird es demnächst geben.

Activate!

Freitag, 14. März 2008

Make it so!

Aufbruch nach Leipzig

Donnerstag, 13. März 2008

So, jetzt geht es los. Termine habe ich schon hier gepostet. Vermutlich kann ich zwischendurch den einen oder anderen Eintrag schreiben und meine Impressionen der Messe weiter geben.

Vielleicht sieht man sich ja auf der Messe.

1

Donnerstag, 13. März 2008

Noch 1 Tag!

Cover

Mittwoch, 12. März 2008

Um Cover entbrennen nicht selten farbige Diskussionen. Oft wird man als Autor gefragt, ob man Einfluss auf die Covergestaltung hat. Die kurze, und in den meisten Fällen zutreffende Antwort lautet: nein.

Aber es gibt auch eine lange Version. Gerade in der Fantasy und der SF wurden lange Zeit keine eigenen Cover gefertigt, sondern einfach einschlägige Bilddatenbanken benutzt. Das ist ein wenig wie in der Werbung; auch da wird keineswegs immer ein teures Shooting gemacht, sondern nicht selten ein bereits existierendes Bild von einer darauf spezialisierten Firma eingekauft, beziehungsweise die Nutzungsrechte erworben. Je mehr diese eingeschränkt sind – zum Beispiel räumlich oder zeitlich – desto kostengünstiger wird das Ganze. Wer einmal eine solche Bilddatenbank sehen möchte, kann zum Beispiel bei Getty Images vorbeischauen.

Wer kennt sie also nicht, die absolut nicht zum Inhalt des Buches passenden Cover mit den muskelbepackten, schwertschwingenden, Fellwindeln tragenden Barbaren? Diese Bilder sind tausendfach vorhanden und dabei relativ billig. Für ein Buch, das sich nur einige tausend Mal verkauft, wenn überhaupt, lohnt es sich kaum, ein Cover für einen vierstelligen Betrag erstellen zu lassen. Deshalb hat eigentlich jeder Fantasy- und SF-Leser Cover dieser Art im Regal stehen.

Aber die Zeiten haben sich geändert. Fantasybücher haben heutzutage höhere Auflagen. Immer mehr Cover werden extra für Bücher angefertigt. Nicht jedes davon muss eine Originalzeichnung sein; manche Cover werden auch einfach nur designed oder mit verfremdeten Bildern versehen. Und wenn die Cover direkt für das Buch hergestellt werden, besteht natürlich eine Möglichkeit, dass der Autor darauf Einfluss nehmen kann. Zum Beispiel werden mir zu den Sturmwelten-Roman die Coverentwürfe in verschiedenen Stadien gesandt, die ich dann kommentiere. Meine Anmerkungen fließen in die nächste Version ein. Das ist allerdings eher eine Ausnahme; zumeist werden die Cover ohne Einbeziehung der Autoren gestaltet. Natürlich gibt es auch diejenigen, die sogar ihre eigenen Cover erstellen. Thomas Thiemeyer ist so einer, allerdings ist er auch ein bekannter Graphiker, der bereits vorher Buchcover gemacht hat.

Häufig gibt es abfällige Bemerkungen über Covertrends. Aktuell wird gerne über Waffen gelästert, die viele Fantasyromane zieren. Dazu kann ich nur sagen, dass viele dieser Cover auf einem hohen künstlerischen Niveau sind, extra für die Bücher angefertigt werden und somit häufig Bezug zum Inhalt haben, und noch dazu die Verlage eine gar nicht kleine Stange Geld kosten. Mir ist eine Waffe weitaus lieber, als ein 80er-Jahre-Conan-Verschnitt – obwohl ich den ersten Conan-Film liebe. Aber alles in allem ist natürlich Vielfalt vorzuziehen, und momentan denke ich, dass die Leser sich da jede Menge unterschiedlicher und schöner Cover zur Auswahl haben. Es hat sich im neuen Jahrtausend einiges bei den Covern getan, und ich hoffe, dass diese Entwicklung weiter anhält. Es wird immer Nachzügler und Nachahmer geben, weil Cover nun einmal das erste sind, was man in der Buchhandlung sieht. Aber ich denke, dass insgesamt der richtige Weg eingeschlagen wurde.

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Mittwoch, 12. März 2008

Noch 2 Tage!

Trollblut: fehlende Abschnitte

Dienstag, 11. März 2008

Jetzt gibt es die fehlenden Abschnitte als Download als .doc und .pdf:

Trollblut-Abschnitte.doc

Trollblut-Abschnitte.pdf

Und hier noch eine Mitteilung des Verlags:

Bei unserem neuen Abenteuer-Spielebuch „Trollblut“ ist uns leider eine Panne passiert: Die Abschnitte 300-303 sind im Layout unter den Tisch gefallen. Dadurch wird das Buch weitgehend unspielbar. Die fehlenden Abschnitte finden sich am Ende dieser Meldung und auf unserer Errata-Seite. Außerdem wird die fehlerhafte Auflage neu gedruckt. Sobald die korrigierte Auflage erhältlich, kann uns jeder sein fehlerhaftes Buch zuschicken. Wir tauschen es dann kostenlos aus.

Euer Pegasus Spiele-Team

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Dienstag, 11. März 2008

Noch 3 Tage!

Leipziger Buchmesse 2008

Dienstag, 11. März 2008

Hier meine Termine im Rahmen der Leipziger Buchmesse:

14.03.2008 14.00 Uhr - Signierstunde gemeinsam mit Boris Koch. (Leipziger Buchmesse, Heyne Stand: Halle 2 - D508).

14.03.2008 18.00 Uhr - Lesung im Rahmen von "Leipzig liest" gemeinsam mit Bernhard Hennen in der Jugendtonne der Deutschen Angestellten Akademie (Torgauer Platz 1, 04315 Leipzig).

15.03.2008 11.00 Uhr - Signierstunde (Leipziger Buchmesse, Heyne Stand: Halle 2 - D508).

16.03.2008 11.30 Uhr - Lesung aus "Sturmwelten" im Rahmen von "Leipzig liest" (Leipziger Buchmesse, Fantasy Leseinsel: Halle 2 - H403/L402).

Und nicht vergessen: auf meinem Namensschild steht das perfide Pseudonym Christina Hardebusch; das könnte verwirrend sein.