Abwesenheit

Dienstag, 24. Juli 2007

Die nächste Woche sind wir in Südfrankreich, deshalb stelle ich die Kommentare auf Moderation. Sie werden erscheinen, sobald ich Zeit habe, einmal drüber zu lesen.

Parlate italiano?

Sonntag, 22. Juli 2007

Die erste Auslandslizenz zu "Die Trolle" ist unter Dach und Fach. Der Verlag Edition Armenia, der auch schon Bernhard Hennens Elfen übersetzt hat, wird das Werk ins Italienische übersetzen und veröffentlichen. Das Buch wird im nächsten Jahr erscheinen.

Mein Tipp für den Titel: "Gli Trolli". Eine kleine Anektdote am Rande: Ursprünglich gibt es im Italienischen wohl kein Wort für Trolle, deshalb wurde bei der Übersetzung von "The Lord of the Rings" der Begriff "Vagabundo" gewählt. Bei einer Neu-Übersetzung hat man sich dann aber entschieden, beim Wort "Troll" zu bleiben.

Kommentare

Sonntag, 22. Juli 2007

Ich hatte zwar geschrieben, dass Kommentare wieder erlaubt sind, aber die entsprechende Funktion nicht freigeschaltet. Das ist jetzt behoben, und man kann wieder ganz normal kommentieren.

Kaffeesatzlesen

Samstag, 21. Juli 2007

In letzter Zeit ist mir wieder einmal aufgefallen, dass es eine sehr schlechte Signal-to-Noise-Ratio im Internet gibt. Vor allem, wenn es um Verlage, die Branche, den Buchmarkt und verwandte Themen gibt. Deshalb ein kleiner Hinweis: nicht alles glauben, was man liest. Kritisch hinterfragen, woher die Informationen kommen, wie sie entstanden sind und ob sie tatsächlich Allgemeingültigkeit besitzen. Das gilt ebenso für Informationen über Verlage, wie für die allgegenwärtigen Schreibregeln oder sonstige Tipps.

Mir scheint, dass es nicht wenige „Experten“ gibt, die bereits vorhandene Fehlinformationen oder simple Mutmaßungen verbreiten, vervielfältigen und untermauern. Aus einem Satz eines Lektors wird ein Gesetz, aus einer allgemeinen Absage eine feste Regel, aus einem Tipp zur Schreibe einige in Stein gemeißelte Tafeln, an deren Inhalt nicht gezweifelt werden darf. Das ist eigentlich recht verständlich; die Branche gibt nur wenig Einblick, Informationsfetzen sind selten und viele Interviews mehr oder weniger frei von nutzbarem Wissen. So kursieren die immer gleichen Gerüchte und Annahmen, so bleibt es beim Kaffeesatzlesen.

Mein Einblick in die Branche ist eher beschränkt, aber ich kann schon einmal eines sagen: es gibt nicht „die Verlage“. Die Mitarbeiter der Verlage, darunter für die Autorin besonders wichtig die Lektoren, sind allesamt auch nur Menschen. Menschen mit unterschiedlichen Ansichten, Meinungen, Erfahrungen. Es sind ganz unterschiedliche Typen, die auch das Büchermachen ganz unterschiedlich betrachten. Es muss nicht einmal in einem Lektorat die gleiche Meinung herrschen. Dazu kommt, dass auch die Interna der einzelnen Verlage unterschiedlich funktionieren. Was in einem Verlag Gang und Gäbe ist, muss im nächsten keineswegs so sein. Natürlich gibt es Gemeinsamkeiten, aber man sollte sich nicht darauf verlassen.

Auch Autoren müssen nicht das ultimative Wissen besitzen. Tatsächlich ist das sogar unwahrscheinlich. Viele Autoren arbeiten mit einer klar überschaubaren Anzahl an Verlagsleuten zusammen. Die Branche aber ist groß und durchaus divers. Den besten Überblick werden wohl Agenten und natürlich Lektoren selbst haben; aber genau dieses Know-How ist unter anderem ihr Kapital. Logisch, dass sie das nicht frei verteilen.

Jedes Wissen, auch meines, ist nur eine Momentaufnahme. Dementsprechend sollte man es mit kritischem Blick betrachten und nicht einfach blind jedem vertrauen, der anscheinend mit Wissen um sich wirft. Es gibt die Informationen durchaus, sie sind nur sehr verteilt. Wenn man sich breit informiert, kann man die Quellen gegeneinander abwägen und vielleicht daraus Schlüsse ziehen.

Demnächst werde ich mir in dieser Kategorie Gedanken zum Thema "schreibende Millionäre" oder "millionenschwere Schreiber" machen.

So halb

Samstag, 21. Juli 2007

Wir sind wieder online. Nun ja, halb online. Zwar läuft das DSL immer noch nicht, aber wir haben Zugriff auf einen WLAN-Hotspot erhalten. Somit sind die Kommentare wieder eröffnet.

Statusbericht

Donnerstag, 12. Juli 2007

Noch hält die Internet-Diaspora an, deswegen nur eine kurze Zwischenmeldung. Mit etwas Glück wird sich die Lage nächste Woche bessern.

Die Endrunde für den Deutschen Phantastik-Preis ist gestartet. Mein Roman "Die Trolle" ist in der Kategorie "Roman-Debut deutschsprachig" nominiert. Wie jeder Publikumspreis lebt der Phantastik-Preis von reger Beteiligung der Leser und Fans. Wer abstimmen möchte, findet das Formular dafür hier. Je mehr dies tun, desto aussagekräftiger wird der Preis.

Die letzten Lesungen in Köln, auf dem FeenCon und in Ulm waren schick. Köln war sehr familiär; vielleicht war eine Doppellesung an dem Wochenende keine gute Idee. Der FeenCon hat viel Spaß gemacht. Ich habe neue und alte Bekannte getroffen und mich viel umgeschaut. Abgesehen von einer chaotischen Anfahrt war Ulm sehr gut. Mein Dank an alle Veranstalter für die Mühen.

Momentan trage ich mich mit dem Gedanken, in nächster Zeit lose ein wenig über den Buchmarkt zu schwatzen. Vielleicht mache ich eine kleine Serie daraus, so wie beim Thema Recherche. Ich sollte mir mal die Möglichkeiten, Kategorien einzuführen, ansehen. Wenn ich schon eine feine Software für ein schnödes Journal benutze, kann ich sie eigentlich auch besser ausnutzen.

Meine Email-Beantwortungsmoral ist zur Zeit gezwungenermaßen schlecht. Ich hole das aber nach, versprochen.