Karibik ’07 - Tobago

Sonntag, 29. April 2007

Die Reise begann mit dem langen Flug nach Tobago, wo wir erst nach einem Aufenthalt in Venezuela ankamen. Der erste Eindruck war „Wow!“ und sofort danach stellte sich die Frage: „Warum haben wir überhaupt langärmlige Sachen mitgenommen?“. Tatsächlich hatten wir den ganzen Urlaub über Glück mit dem Wetter; kein einziger Tropfen Regen fiel in der Zeit. In der Karibik gibt es kein Jahreszeitenklima, wie es in heimischen Gefilden herrscht. Es war durchgehend über 30°C am Tag, und deutlich über 20°C während der Nacht. Dazu war es zumeist sehr feucht, geradezu schwül. Zum Glück haben sich Klimaanlagen überall durchgesetzt. Was allerdings auch bedeutet, dass man nicht selten von 33°C abrupt zu 18°C wechselt.

Tobago ist die kleinere der beiden Inseln des Staates Trinidad & Tobago. Wir waren am Südende in der Stadt Crown Point untergebracht. Der Jetlag machte uns ein wenig zu schaffen; fast den gesamten Urlaub über sind wir sehr früh ins Bett und ebenso früh wieder aufgestanden. Zum Glück geht die Sonne so um 6 schnell auf und fast genau zwölf Stunden später ebenso schnell wieder unter. Tobago ist noch nicht ganz vom Tourismus erobert, aber man sieht, dass es nicht mehr allzu lange dauern kann. Noch ist alles ein wenig ursprünglicher, und neben dem Rollfeld laufen die Hähne durch das Gras, aber das wird wohl nicht mehr ewig so bleiben. Die Menschen sind sehr freundlich und aufgeschlossen, die Landschaft wunderbar karibisch – sehr bunt, überall summt und brummt es, und man ist nie weiter als ein paar hundert Meter vom Meer entfernt. Zu sehen gibt es neben der atemberaubenden Natur hauptsächlich Forts, die sich in der Kolonialzeit abwechselnd in englischer und französischer Hand befanden. Wir haben in den ersten Tagen viel am Strand von Pigeon Point und in freundlichen Bars gefaulenzt und uns ausgeruht, denn schon bald ging es weiter.

Karibik ’07 – Cruising

Sonntag, 29. April 2007

Mit einer karibischen Airline flogen wir über Barbados nach St. Vincent. Wie es sich gehört, flog unser Gepäck nur einen Teil der Strecke mit uns. Was für den gemeinen Europäer eine Katastrophe ist, stellt für die Einheimischen ein wohlbekanntes Phänomen dar. Dennoch mussten wir einige Formulare ausfüllen und die Bearbeiterin der Fluglinie eindringlich um Hilfe bitten, denn am nächsten Tag sollte ja unsere Mini-Kreuzfahrt starten. Erschöpft kamen wir abends mit stundenlanger Verspätung zu dem Schiff, das sich als wunderbarer Katamaran Two Fast entpuppte. Mit tatkräftiger Unterstützung des Skippers gelang es uns, das Gepäck wieder zu erlangen, und so segelten wir am nächsten Morgen los.

Die Tour war ohne Frage der Höhepunkt des Urlaubs. Um einen herum all die kleinen und größeren Inseln, das Meer in all seinen changierenden Farben, Wind, Wellen, Gischt – herrlich. Wir sind von Insel zu Insel geschippert und haben im Nationalpark Tobago Cays zwei Tage verbracht, um an Riffen zu schnorcheln und uns die Inselchen anzusehen. Für alle, die es sich fragen: Ja, Strand und Meer haben wirklich diese unglaublichen Farben.

Karibik ’07 – Grenada

Sonntag, 29. April 2007

Irgendwann mussten wir doch wieder an Land. Unser Skipper Michael hat uns netterweise direkt mit nach Grenada genommen, anstatt uns wie geplant auf Carriacou abzusetzen. Nach den üblichen Einreiseformalitäten (ich habe noch niemals zuvor so viele Formulare ausgefüllt und kann jetzt meine Passnummer auswendig), kamen wir in St. George an. Unser Hotel lag etwas außerhalb am Grand Anse Beach, der nicht ohne Grund berühmt ist. Grenada ist deutlich touristisch erschlossener als Tobago, und hier trifft man insbesondere Amerikaner und Reisende aus allen Teilen des Commonwealth. Gerade mit den USA verbindet Grenada auch eine nicht nur einmütige Vergangenheit.

Wir haben die letzten Tage mit Sightseeing in dem hübschen Städtchen St. George und am Strand verbracht. Außerdem fanden auf Grenada bis kurz vor unserer Ankunft Spiele der Crickt-Weltmeisterschaft statt, und die Einheimischen verfolgen den Worldcup äußerst gespannt (gewonnen hat übrigens Australien).

Wer sich selbst mal in die Karibik begibt: Sehr zu empfehlen sind: Schnorcheln, Fahrten mit dem lokalen Kleinbus in St. Vincent, baden am Grand Anse und kühles Carib bei Sonnenuntergang im Bayos auf Tobago. Weniger empfehlenswert ist Sonnecreme mit zu niedrigem Lichtschutzfaktor...

Alles in allem ein herrlicher Urlaub, der nicht nur die Batterien wieder aufgeladen hat, sondern auch ein Feuerwerk an Ideen durch den kreativen Knoten meines Hirns jagt. Ich habe fleißig Notizen gemacht und sitze nun an der Auswertung und Ausarbeitung dieser.

Einige Neuigkeiten

Sonntag, 29. April 2007

Nachdem ich zwei Wochen wenig Gelegenheit hatte, mein Ohr an die Schienen der Phantastik zu legen, oder ihre Rauchzeichen zu beobachten, habe ich eine kleine Sammlung von Neuigkeiten, die mir aufgefallen sind, zusammengestellt:

Der Trailer zu der Hörbuchfassung der "Emily-Laing-Trilogie" (auch als Bücher um die Uralten Metropolen bekannt) von Christoph Marzi ist online und bietet einen Einblick (oder besser ein Einhören) in die von Helmut Krauss gelesene Hörbuchfassung.

Markus Heitz
hat auf seiner Webpage das Cover zu seinem Vampir-Roman vorgestellt, der zur Buchmesse Frankfurt 2007 erscheinen soll.

Oliver Plaschka hat ein Interview zu seinem demnächst erscheinenden Roman "Fairwater oder die Spiegel des Herrn Bartholomew" gegeben. Außerdem gibt es jetzt auch eine Leseprobe zu dem Roman.

"Die Kobolde" von Karl-Heinz Witzko ist erschienen.

Berhard Hennen schreibt Bücher, die in seiner Elfenwelt angesiedelt sind, aber inhaltlich nicht zu den Elfenbüchern gehören. Der erste Band "Elfenritter" soll im Herbst 2007 erscheinen.

Es wird eine Anthologie mit Texten aus dem Stirnhirnhinterzimmer geben. Hinter diesem Namen verbergen sich die Autoren Christian von Aster, Markolf Hoffmann und Boris Koch.

André Wieslers Roman "Hexenmacher" ist der Auftakt einer Serie, die den Titel "Die Chroniken des Hagen von Stein" trägt. Der Roman soll im Juli 2007 erscheinen.

"Die Schlacht der Trolle" ist Buch des Monats Mai auf Zwergenreich.at.

Und zuletzt: Auf meiner Webpage gibt es einige neue Lesungstermine für 2007. Die Liste wird wohl noch etwas länger werden, da noch nicht alle Termine ganz in trockenen Tüchern sind.

Dieser sehr knappe Einblick ist natürlich höchst subjektiv.

Lesung in Freiburg

Samstag, 28. April 2007

Heute Abend werde ich um 19 Uhr in der Buchhandlung am Schwarzen Kloster (Rathausgasse 46) in Freiburg lesen. Ich werde einige ausgewählte Stellen aus "Die Schlacht der Trolle" vorlesen und anschließend für Fragen und Signieren zur Verfügung stehen.

Daheim

Dienstag, 24. April 2007

Nach langem Flug mit Zwischenstop in Venezuela sind wir zuhause angekommen. Erst einmal ringe ich das Jetlag nieder, dann melde ich mich wieder.

Kommentare sind wieder freigeschaltet.

Grenada

Sonntag, 22. April 2007

Unsere Zeit hier neigt sich dem Ende zu; morgen am Abend geht unser Flieger. Deshalb geniessen wir unsere letzten Tage auf Grenada so gut wir koennen. Wir sind in St. George untergebracht, am Grand Anse Beach, der wirklich herrlich ist. Die Stadt selbst hat sehr viel "karibisches Flair".

Wenn ich wieder daheim und nicht mehr dem Jetlag erliege, schreibe ich einen ausfuehrlicheren Reisebericht. Aber bis dahin werde ich erst einmal noch ein wenig die Karibik geniessen.






Zwischenstop

Donnerstag, 19. April 2007

Wir sind gerade auf Union angekommen, um hier auszuklarieren. Morgen geht es weiter nach Grenada.

Wir sind auf dem Katamaran "Two Fast" unterwegs; morgen wechseln wir allerdings wieder in ein Hotel. Die letzten Tage waren absolut traumhaft. Wir sind in die Tobago Cays gefahren und haben dort Karibik pur erlebt. Der Abschied morgen wird garantiert schwer fallen. Auf einem Boot spuert man die Natur noch naeher und urtuemlicher, selbst bei dem wundervollen Wetter hier. Von Insel zu Insel zu segeln ist einfach herrlich.

Grenada ist der letzte Punkt unserer Reise. Sicherlich findet sich eine Moeglichkeit, von dort aus zu berichten.

Bilder der Seefahrt:












Welcome to the caribbean!

Montag, 16. April 2007

Die Welt ist ein Dorf: Ich sitze hier im Internet-Cafe auf Tobago und surfe meine Lieblingsseiten ab, waehrend es draussen strahlend schoen ist; ueber 30 Grad C bei wolkenlosem Himmel. Strand und Meer haben wir in den letzten Tagen reichlich genossen. Gleich geht es zum Flughafen, denn wir fliegen heute nachmittag nach St.Vincent, um dort ein Segelschiff fuer eine Mini-Kreuzfahrt zu entern.

Bislang ist der Urlaub grossartig... :-)

Ein Eindruck:





Kommentare

Dienstag, 10. April 2007

Die Kommentarfunktion ist für die Dauer meines Urlaubs komplett deaktiviert. Wer mir ganz dringend etwas sagen will, kann mir eine Email schicken. Sobald ich das Journal wieder regelmäßig lesen kann, werde ich die Kommentare wieder einschalten.

Up, up and away!

Montag, 9. April 2007

Eine kurze Notiz: Die nächsten zwei bis drei Wochen werde ich keine oder kaum Einträge verfassen; wir gönnen uns einen Urlaub, bevor der Stress dieses Jahres beginnt. Wenn ich in der Karibik über einen Computer stolpere, werde ich mich melden, ansonsten geht es erst Ende April an dieser Stelle weiter.

Into the Music

Mittwoch, 4. April 2007

Mal wieder was zum Schreiballtag, nachdem in letzter Zeit die Neuigkeiten um „Die Schlacht der Trolle“ deutlich überwogen haben. Im letzten Jahr bin ich eher zufällig auf Erdenstern gestoßen, die Musik speziell für das Rollenspiel machen. Viele benutzen ja Soundtracks, um eine RPG-Sitzung musikalisch zu untermalen. Erdenstern führt diesen Gedanken konsequent weiter und bietet CDs, die randvoll mit thematisch zusammengehöriger Musik sind. So befasst sich „Into The Blue“ mit dem Thema Seefahrt und den entsprechenden Assoziationen. Die einzelnen Tracks sind jeweils für bestimmte Situationen gedacht. Das passt natürlich auch ganz gut zum Schreiben; ich lasse ohnehin Musik laufen, während ich schreibe, meist Soundtracks oder Klassik. Jetzt habe ich mit den Erdenstern-CDs noch mehr Musik in meinem Repertoire, die mich bei passenden Szenen unterstützen kann. Bislang habe ich mir „Into The Blue“ (nautisch) und „Into The Red“ (Kampf/Konflikt/Schlacht) zugelegt. Vielleicht deutet das ja auch ein wenig daraufhin, welche Art von Szenen mir momentan durch den Kopf geht.

Zudem wächst unsere Sammlung an Soundtracks beständig; inzwischen achte ich im Kino oder beim DVD-Schauen richtiggehend auf den Soundtrack. Meine Frau ist ohnehin ein Soundtrack-Connaisseur und hat mir ein musikalisches Ohr voraus. An dieser Stelle habe ich ja schon einmal eine Liste der von mir präferierten Soundtracks geliefert.

Meine diesjährige Lesereise wird noch um einige Termine bereichert; ich freue mich schon auf den ausgedehnten Kontakt mit den Lesern. Neue Termine gebe ich wie immer sowohl auf meiner Webpage, als auch im Journal bekannt.

Ansonsten ist die offizielle Amazon-Rezension zu „Die Schlacht der Trolle“ jetzt online.

Pardy... äh... Party

Sonntag, 1. April 2007

Nachdem mir am Freitagmorgen ein Kratzen im Hals nichts Gutes verhieß, hat mich gestern und heute eine leichte Erkältung erwischt. Nicht schlimm, einfach nur unangenehm.

Ich habe am Freitag Halstabletten gelutscht und mich für den Abend mit ASS gestählt, weil ich auf keinen Fall die Party absagen wollte. Es kamen auch viele Leute; konservativ geschätzt würde ich auf über 60 tippen. Da es im Romanischen Keller einen richtigen Theatersaal gibt, konnten wir für die Lesung und das Konzert die sprichwörtliche Bühne bereiten.

Ich habe drei Szenen aus „Die Schlacht der Trolle“ gelesen. Bis auf eine mit ein wenig Action haben wir diesmal mehr Dialog und Troll-Mensch-Interaktion ausgesucht, was ganz gut angekommen ist. Mit kurzen Erklärungen waren es wohl um die 45 Minuten. Das Publikum war toll; es ging gut mit, was einem das Lesen wirklich erleichtert.

Danach haben Amber auch etwa 45 Minuten gespielt. Es war ein schönes, stimmungsvolles, hauptsächlich akustisches Konzert. Wer die Band nicht kennt, sollte mal ihre Webpage besuchen; Hörproben gibt es bei Amazon.

Insgesamt lief die Party so bis 2 Uhr. Ich habe mich sehr über die vielen Leute, die mit dabei waren, gefreut. Allerdings war ich am Ende erkältungsbedingt recht schlapp.