Die Schlacht der Trolle

Dienstag, 31. Oktober 2006

Titel und Cover für den Nachfolger stehen fest:



Ich finde das Bild wieder einmal sehr gelungen. Und es passt gut zum Text. Ich freue mich schon darauf, das Buch in den Händen zu halten.

Schwarze Lesenacht

Samstag, 28. Oktober 2006

Gestern Abend fand im Fun-Fiction.de die Schwarze Lesenacht statt. Vielleicht lag es am gleichzeitigen Besuch eines Nobelpreisträgers im DAI, dass der Andrang sich im überschaubaren Rahmen hielt, doch dafür war ein bunt gemischtes Publikum da. Zunächst habe ich gelesen. Da die anderen beiden ein längeres Programm in Petto hatten, las ich einen kurzen Text aus dem aktuellen Manuskript vor. Sozusagen eine Weltpremiere. Danach las Oliver Plaschka aus seinem Roman mit dem Arbeitstitel „Fairwater“ vor, der nächstes Jahr bei Feder&Schwert erscheinen wird. Den furiosen Abschluss bildete Boris Koch, dessen Kurzgeschichten von abgrundtief böse, über skurril bis hin zu FSK18 reichten. Nach der Lesung gab es den obligatorischen Umtrunk.

Somit habe ich meine 13. Lesung dieses Jahr gut über die Bühne gebracht. Obwohl ich in Anbetracht der Lesungszahl und des Lesungsthemas das Unerwartete erwartet habe, geschah nur das Erwartete. Damit hatte ich nicht gerechnet.

Six words of separation?

Mittwoch, 25. Oktober 2006

Frech von Cynx geklaut: Eine Sammlung von Sechs-Wort-Geschichten nach Hemmingways Vorbild. Diesmal allerdings von Fantasy-, SF- und Horrorautoren. Zusammengetragen vom Wired Magazine und äußerst lesenswert.

Ein Auflauf

Montag, 23. Oktober 2006

Die Lesung in Marburg war schick. Zwischen 30 und 40 Zuhörer hatten sich in dem schön hergerichteten Veranstaltungsraum versammelt. Das Publikum war sehr interessiert und stellte viele Fragen, was immer sehr nett ist. Vor der Lesung waren wir mit unseren Freunden essen. Danach sind wir noch ein wenig durch Marburgs Kneipen gezogen (na gut, eine Kneipe). Übernachtet haben wir in Cynx’ LARP-Zimmer, das dank der vielen Felle und Rüstungen sehr behaglich war. Vielen Dank an dieser Stelle an den Veranstalter und an Cynx. Auf dessen Blog findet man übrigens hier einen Bericht über die Lesung.

Lesung in Marburg

Samstag, 21. Oktober 2006

Hier die Daten zur heutigen Lesung:

Ort: Szenario im Auflauf, Steinweg 1, 35036 Marburg
Beginn: 21 Uhr

Der Eintritt beträgt 4 €, ermäßigt 3 €.

In den letzten Tagen habe ich viel geschrieben. Stecke wieder tief im Text und gerate nicht selten richtig gut in den Fluss. Wobei mir eine Perspektive immer etwas schwerer fällt. Oder, besser gesagt, mehr Lösen von der eigenen Realität benötigt. Aber auch hier fällt es mir zunehmend leichter.

Krimskrams

Mittwoch, 18. Oktober 2006

Vorgestern habe ich den aktuellen Entwurf des Covers erhalten. Wenn es die letzten Hürden nimmt, kann ich es Ende Oktober samt Titel präsentieren. Mir gefällt das Cover sehr gut; es passt zum Buch und erzeugt eine der Geschichte überaus angemessene Atmosphäre.

Die nächste Lesung in Marburg am 21.10. im Szenario dürfte spaßig werden. Ein nicht geringer Anteil meiner Freunde und Bekannten hat Wurzeln in Marburg. Ich bin gespannt, wen ich alles dort treffen werde.

Nachdem ich auf der Buchmesse ein signiertes Exemplar von Christoph Marzis „Lumen“ abgegriffen und angelesen habe, packt mich derzeit die Leselust. Sobald mein Terminplan wieder mehr Freizeit zulässt, werde ich wohl die Trilogie um die „Uralten Metropolen“ angehen. Als langjähriger Fan von Neil Gaiman (der übrigens ein richtig gutes Journal betreibt) bin ich mehr als nur gespannt auf die Bücher.

Schreiberisch arbeite ich kontinuierlich weiter. Die Geschichte entwickelt sich gut, und die Charaktere erscheinen deutlich vor meinem inneren Auge. Die Komplexität nimmt zu, was aber beim Schreiben durchaus erfreulich ist.

Spannung, Spaß, Abenteuer und eine Stange Lakritz

Montag, 16. Oktober 2006

Nachdem ich nun das "GO" des Verlags habe, kann ich an dieser Stelle eine Ankündigung machen, die mich sehr erfreut:

Anfang nächsten Jahres wird ein weiteres Projekt von mir erscheinen. Es handelt sich um ein Abenteuerspielbuch, das von Pegasus Press veröffentlicht wird. Wer nicht weiß, was ein Spielbuch ist, kann sich hier informieren. Prinzipiell bietet ein Spielbuch eine einfache Form von Interaktion: Der Leser entscheidet an bestimmten Stellen selbst über die Vorgehensweise der Hauptfigur. Je nach gewähltem Pfad ändert sich die Handlung und das Ende des Buches.

Ich habe in den 80ern einiges von meinem Taschengeld in den Einsamen Wolf, die Fighting Fantasy, die Enwor-Saga und in einen Spielcomic (Der Kristall des Nekromanten) gesteckt. Dazu kamen die klassischen Soloabenteuer bekannter Rollenspielreihen, die ja dem gleichen Prinzip folgen. Dementsprechend viel Spaß macht die Arbeit an dem Projekt. Wie zum Beispiel die Recherche: Conan-Soloabenteuer aus den 80ern, in denen der Geist von Robert E. Howard weiter lebt. Vermutlich sollte ich mehr schreiben, und weniger spielen...

Das Abenteuerspielbuch wird in der Welt der Trolle spielen. Die Handlung ist zeitlich gesehen nach den Ereignissen von "Die Trolle" angesiedelt und schlägt eine Brücke zum Nachfolger.

Von den Informationen überrascht, hast du nun die Wahl:
Wenn du mehr über Spielebücher erfahren willst, dann klicke hier.
Bist du des Englischen mächtig, kannst du auch folgenden Weg wählen.
Willst du aber diese Seite verlassen, dann klicke hier.

Lesung in Freiburg

Samstag, 14. Oktober 2006

Hier noch die Daten für die heutige Lesung:

Ort: Buchhandlung Am Schwarzen Kloster, Rathausgasse 46, 79098 Freiburg
Beginn: 19 Uhr

Freitag, der 13.

Freitag, 13. Oktober 2006

Ein schauriges Datum. Ebenso schaurig wird folgende Veranstaltung werden:




Kultur in Heidelberg

Donnerstag, 12. Oktober 2006

Morgen, am Freitag den 13., wird Heide Solveig Göttner um 20 Uhr in der Buchhandlung Fun-Fiction.de in der Rohrbacher Straße aus ihrem Buch „Die Priesterin der Türme“. Wer Interesse an guter Fantasy hat, sollte sich das nicht entgehen lassen. Ich für meinen Teil werde jedenfalls dort sein.

Fern der Heimat

Sonntag, 8. Oktober 2006

Hier der versprochene Bericht über die Buchmesse.

Untergebracht war ich bei einem Freund, der in Frankfurt wohnt. Wer die Hotelpreise zur Messezeit kennt, weiß, warum. Vielen Dank an dieser Stelle an Steff, der trotz Krankheit ein exzellenter Gastgeber war.

Am Mittwoch hatte ich tagsüber die meisten Termine, die ich abgeklappert habe. Der wichtigste war sicherlich das Treffen mit den Lektoren des Heyne Verlags, bei dem wir das aktuelle Projekt besprochen haben. Direktes Feedback ist sehr hilfreich. Ansonsten habe ich den Tag genutzt, um über die Messe zu schlendern und mir allerlei anzusehen. Abends war der Empfang von Random House, die im Bockenheimer Depot einiges aufgefahren hatten. Hätte man mir von einem oder zwei Jahren gesagt, dass ich mich mal abends in Schale werfen würde, um auf einen Empfang mit James Last zu gehen, wäre das vermutlich der Auslöser für einen Lachanfall gewesen.

Donnerstag hatte ich mehr oder weniger frei, also habe ich mich an die Leute vom Fun-Fiction.de angehängt, und noch einmal die Messetour gemacht. Als Buchhändler sind die bei verschiedenen Verlagen gern gesehene Gäste, was einen deutlichen Anstieg der Essensqualität mit sich bringt. Statt überteuerter Snacks in einem der Messebistros gab es Essen vom Sternekoch und feinen Wein. Abends gab es noch ein Treffen mit Freunden aus der Umgebung, das aber aufgrund von akuter Messemüdigkeit nicht allzu lange dauerte.

Freitag hatte ich wieder mehr Termine und ein paar nette Zufallsbegegnungen. Allerdings bin ich meinen Füßen zuliebe schon nachmittags in die Unterkunft zurückgekehrt. Abends war das Galaktische Forum, eine Party der Perry Rhodan Redaktion, die von einem Treffen der Perry Rhodan Autoren zu einer Party für alle möglichen Leute aus der Phantastik-Szene gewachsen ist. Die Party war im Velvet Club und wirklich spaßig, mit lauter netten Menschen. Anders als der Random House Empfang, der sehr groß war, hatte das Galaktische Forum eine eher familiäre Atmosphäre. Ich habe einige Leute getroffen, die ich bisher nur aus dem Netz oder per Email kannte, wie zum Beispiel Thomas "Tom" Finn, Heide Solveig Göttner, Arndt Drechsler, Karl-Heinz Witzko, Andreas Wilhelm und Kai Meyer. Insgesamt waren auf der Buchmesse viele Autoren, unter anderem Sascha Lobo, Boris Koch, Bernhard Hennen, Markus Heitz und Christoph Marzi (auch an dieser Stelle nochmals Danke an die Beiden für die Glückwunsche), mit denen man nett plaudern kann.

Am Samstag wollte ich eigentlich noch zum BuchmesseCon, bin dann aber wegen aufziehender Krankheit stattdessen nach Hause gefahren.

Und heute heißt es: weniger erholen und mehr arbeiten, auch wenn es Sonntag ist und ein strahlend blauer Himmel draußen lockt.

Zwischenmeldung

Samstag, 7. Oktober 2006

So, ich bin körperlich halbwegs unversehrt heimgekehrt. Die letzten Tage waren anstrengend, aber auch sehr spannend und interessant. Wenn ich meine Gedanken morgen ein wenig gesammelt habe, werde ich einen kleinen Eintrag schreiben und von der Buchmesse berichten.

Jetzt werde ich aber erst einmal einen leckeren Tee trinken und die doch arg beanspruchten Füße hochlegen.

Buchmesse

Dienstag, 3. Oktober 2006

Ab morgen bin ich auf der Frankfurter Buchmesse. Es wird meine zweite Buchmesse sein. Auf der letzten war ich noch nicht veröffentlicht, hatte aber immerhin schon einen Vertrag. Irgendwie erscheint mir dies als die passende Zeit für einen Rückblick.

Letztes Jahr habe ich meine Agentinnen von Schmidt & Abrahams GbR begleitet, die den üblichen Messelauf absolviert haben, während ich mich zusammen mit einem befreundeten Autor umgesehen habe. Meine eigenen Termine hielten sich in einem überschaubaren Rahmen: ich hatte ein Treffen mit meinen Lektoren von Heyne. Dabei sind wir, mitten in der Halle und umgeben von Messetrubel, meinen Text durchgegangen und haben Änderungen und Vorgehensweisen besprochen. Alles war neu, alles war ungewohnt und durchaus auch furchterregend. Für Heyne war es natürlich ein Wagnis, einen unveröffentlichten Autor in einer in Fankreisen derart renommierten Reihe schreiben zu lassen. Ich selber habe damals die Tragweite gar nicht erkannt, und mich eigentlich nur darauf konzentriert, ein gutes Buch zu schreiben. Von Bestsellerlisten, Interviews und Erwähnungen in den Medien habe ich damals allenfalls geträumt, aber keinesfalls einen vernünftigen Gedanken daran verschwendet.

Das Jahr zwischen den beiden Messen hat eine Menge Veränderungen mit sich gebracht. Ich habe neue Freunde kennen gelernt, und allerlei Interessantes und Skurriles erlebt. Die Veröffentlichung hat einen Rattenschwanz an Dingen nach sich gezogen, auf die ich wenig vorbereitet war, und die mich ohne die professionelle und tatkräftige Unterstützung meiner Agentur wohl unter sich begraben hätten.

Vielleicht bin jetzt ich auf das zweite Buch besser vorbereitet.

Morgen jedenfalls werde ich mich erneut mit meiner Lektorin Martina Vogl treffen, um über die Details des aktuellen Manuskriptes zu reden. Ich freue mich schon auf ihren charmanten Münchener Dialekt.

Ansonsten werde ich versuchen, so viele Häppchen wie möglich zu erhaschen. Möglichkeiten gibt es sicherlich genug.

Besonders freue ich mich auf das Galaktische Forum am Freitag, wo man sicherlich viele Kollegen und Bekannte treffen wird.