Termine

Freitag, 29. September 2006

Morgen früh geht es los in Richtung Brühl. Diesmal nicht lesen, sondern spielen. Ich leite eine Runde 7te See, und zwar auf der BRoK. Ich freue mich sehr.

Leider spiele ich zurzeit schon viel zu viel. Ich habe nämlich etwas begonnen, dass etwa 33,3% mehr Suchtwirkung als Crack hat: Dungeons & Dragons Online. Für alle Unwissenden: das ist ein Online-Rollenspiel, auch als MMORPG bekannt. Eigentlich als netter Zeitvertreib geplant, ist daraus in den letzten Tagen eher ein Zeitloch geworden, in das ich hin und wieder stürze. Egal, nach dem Stress der letzten Wochen kann man das auch mal gebrauchen.

Schreiberisch geht es dennoch voran. Bis zur Buchmesse, die natürlich sehr wichtig ist, will ich einen ordentlichen Teil geschafft haben, um mich dann an die restliche Arbeit zu begeben.

Back in black

Montag, 25. September 2006

Nachdem der gröbste Stress der letzten Zeit ein wenig abgeklungen ist, befinde ich mich auch wieder in der Lage, mich ein wenig dem Journal zu widmen.

Was ist der Stand der Dinge? Momentan schreibe ich eine der Schlüsselszenen des Buches. Das erfordert einiges an Aufmerksamkeit, Recherche und simpler Arbeit. Wie man in Die Trolle vielleicht merkt, ist mir eine gewisse historische Korrektheit zum Beispiel bei militärischen Fragen wichtig. Das setzt sich natürlich im aktuellen Manuskript fort und führt zu einigem Aufwand bei der Vorarbeit.

Ein anderes Projekt ist auch in der Mache. Darüber berichte ich allerdings erst, wenn ich grünes Licht vom Verlag habe. Ich kann allerdings schon verraten, dass es mir eine Menge Spaß macht.

Im Oktober sind einige Termine geplant. Neben einer virtuellen Leserunde bei Leserunden.de leite ich am 30.9./1.10. eine 7te See Runde auf der BRoK. Am 14.10. lese ich in der Buchhandlung am Schwarzen Kloster in Freiburg; am 21.10. im Szenario im Café Auflauf in Marburg; am 27.10. lese ich zusammen mit Oliver Plaschka und Boris Koch im Fun-fiction.de in Heidelberg. Zudem ist die Buchmesse in Frankfurt, das ist natürlich ein Pflichtermin. Am 7.10. ist auch der Buchmesse Con, den ich eigentlich auch besuchen möchte.

Wie man leicht erkennen kann, wird der Oktober ein geschäftiger Monat.

Licht und Schatten

Montag, 18. September 2006

Durch einen Trauerfall im engeren Umfeld bin ich momentan nicht in der Lage, mich großartig um das Journal zu kümmern. Deswegen kündige ich eine weitere Woche Funkstille an, bevor ich wieder einsteige. Vielen Dank für das Verständnis.

In eigener Sache

Mittwoch, 6. September 2006

Gestern war schönes Wetter. Das war sehr gut, denn ich hatte meiner Freundin eine Ballonfahrt (organisiert von Heidelberg-Ballon.de) geschenkt. Ballonfahren ist tatsächlich ein außergewöhnliches Erlebnis, das ich jedem nur ans Herz legen kann.

Natürlich hatte ich Hintergedanken. Einige hundert Meter über dem Boden habe ich meiner Freundin einen Antrag gemacht. Glücklicherweise hat sie ihn angenommen.

Wir werden noch dieses Jahr heiraten. Wohl nicht im Ballon. Aber ich bin ja auch Schreiberling und kein Aeronaut.

Der 7. Sinn

Montag, 4. September 2006

Eigentlich haben wir Menschen ja fünf Sinne, die schon Aristoteles beschrieben hat. Dazu kommen heutzutage noch vier weitere, womit wir auf neun kommen. Aber manchmal benötigt es beim Schreiben volle Konzentration, nicht einige davon zu vergessen. Denn es passiert sehr schnell, dass man sich nur auf das Gesehene beschränkt, noch ein wenig Geräusch hinzufügt und fertig. Damit wird man der Erlebniswelt natürlich kaum gerecht.

Warum die anderen Sinne teilweise so eine untergeordnete Rolle spielen, kann ich nicht sagen. Wenn man Bücher aufmerksam liest, stellt man fest, dass es vielen Autoren so ergeht. Allerdings wird für mein Empfinden ein Text lebendiger, wenn alle Sinne darin vorkommen. Die Charaktere erscheinen dank ihrer umfassenden Sinneseindrücke plastischer, die Welt wird greifbarer. Deswegen versuche ich bewusst, die anderen Sinne nicht auszublenden, sondern sie mit in die Geschichte einzubeziehen.

Das führt wiederum dazu, dass ich versuche, meine Umgebung bewusster wahrzunehmen. Einfach mal genauer hinschauen, hinhören, hinfühlen, hinriechen und hinschmecken. Die richtigen Worte für Sinneswahrnehmungen zu finden, ist übrigens nicht immer einfach. Es gibt zwar eine ganze Kiste voller Klischees, an denen man sich bedienen kann, aber als Autor will man selbstverständlich die eigenen Worte finden.

Der Geruchsinn fällt mir persönlich übrigens besonders schwer, den vergesse ich relativ leicht. Aber ich bin ja auch Schreiberling und kein Parfümeur.

Huch!

Samstag, 2. September 2006

Eine Woche kein Eintrag im Journal. Bedeutet das etwa, dass nichts Interessantes passiert ist? Doch, ist es, aber eher nur für mich: Ich habe mir einen neuen Rechner bei HPM-Computer gekauft und meine Zeit damit verbracht, meine Daten vorsichtig und mit Bedacht zu übertragen. Ein Datenverlust wäre eine veritable Katastrophe, deswegen habe ich alles mehrfach gesichert. Der neue Computer hat einen deutlichen Vorteil: er ist absolut leise. Im Betrieb hört man bestenfalls die Festplatten; die Lüfter hingegen sind so leise, dass man auf die LED schauen muss, wenn man wissen will, ob er angeschaltet ist.

Schreiberisch hat sich natürlich auch etwas getan. Ich komme voran. Die Vorarbeit und Planung machen sich bezahlt, denn die Kapitel fügen sich geschmeidig aneinander und fallen wie Puzzlestücke zusammen. Ein sehr befriedigendes Gefühl.

Auf meiner Webpage gibt es übrigens einige Photos vom Erlanger Poetenfest. Hoffentlich bekomme ich noch mehr.

Durch den Austausch des Computers hänge ich ein wenig hinterher. Aber ich bin ja auch Schreiberling und kein Akkordarbeiter.