Rechtschreibreform

Jetzt ist sie also gültig, die Reform der Reform des Rechtschreibrats. Ich bezweifle, dass sie die gespaltene Nation der Dichter und Denker unter dem Dach einer einzig wahren Orthographie einen kann. Ich bin jedenfalls hin und her gerissen. Einerseits finde ich das Prinzip gut, denn eine einfachere und vor allem nachvollziehbare Rechtschreibung ist ja nicht schlecht. Andererseits fällt es mir schwer, mich daran zu gewöhnen. Mich beschleicht außerdem so langsam das Gefühl, dass die reformierte Rechtschreibung gar nicht einfacher ist. Sondern nur anders. Aber wenigstens kann ich mich jetzt immer mit dem Hinweis auf die Reform für meine Schreibfehler entschuldigen.

Wie dem auch sei, die Verlage haben sowieso ihre eigenen Handbücher zum Thema Rechtschreibung. Bei all den fakultativen Kommata, den erlaubt nebeneinander existierenden Schreibweisen mancher Wörter und sonstigen möglichen Fehlerquellen ist das auch gut so. Ich bin jedenfalls gespannt, wie das Drama um die Rechtschreibung weiter geht. Am Computer benutzt man doch eh die automatische Rechtschreibprüfung. Also lautet die Devise: entspannen und auf Updates warten.

Trackbacks

  1. Willkommen in der Blogosphäre!

    Auch Christoph Hardebusch bloggt – seit einigen Tagen, um genau zu sein (und mit der gleichen Software wie ich). Ein begrüßenswerter Umstand! Denn daß der Fantasy-Autor, dessen Debütroman Die Trolle im März bei Random House im Heyne Verlag erschiene

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