Standardabsage
Absagen gehören zum Leben einer Autorin einfach dazu. Nur sehr selten führt ein Weg daran vorbei. Für die Autorin ist sicherlich ärgerlich, dass der Großteil der Absagen aus vorformulierten Standards besteht, die wenig aussagekräftig sind. Immer wieder kommt die Frage auf, was die Absage zu bedeuten habe, und ob man zwischen den Zeilen etwas lesen könne.
Die kurze Antwort ist: nein. Die Absage sagt nur eines aus, nämlich dass der Verlag oder die Agentur kein Interesse hat. Und in den meisten Fällen wird niemand die Absage begründen wollen, weil das manchmal zu Diskussionen führen mag, die unerquicklich und sinnlos sind, aber die Zeit von Agenten und Lektoren kosten. Ich habe mal mit einer Lektorin gesprochen, dir mir erzählt hat, dass sie zu Beginn ihrer Karriere manchmal Absagen begründet hat. Aber anscheinend waren die Reaktionen teilweise so unangenehm, dass sie inzwischen komplett darauf verzichtet.
Für die Autorin ist der beste Rat, dass man die Standardabsage einfach als das nehmen sollte, was sie ist, und nicht als ein Rätsel, das gelöst werden kann. Das ist unangenehm, aber unabänderlich.


ürlich nicht nur heute, doch dieser hat mir besonders gut gefallen).Er befasste sich kurz mit der Standardabsage. Als ich es las musste ich kurz zurückdenken, wie ich selbst vor laaaanger Zeit einmal zwei Standardabsagen zu der Erstfassun...
Aufgenommen: Okt 23, 17:11